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20.09.2006
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Potenz-Protz mit Sparpotenzial und geringer Geräuschentwicklung

Dell XPS 700 im Test: Spielmaschine mit Intel Core 2 Duo

Benjamin Schnitzler

Hardware nur vom Feinsten, verpackt in dicke Alu-Platten: Dells Vorzeige-PC ist nicht mehr wiederzuerkennen, von seinem Vorgänger unterscheidet sich der neue XPS 700 in nahezu jedem Detail. Geblieben ist eines: Wieder einmal haben wir es mit einer der schnellsten Spiele-Maschinen ihrer Zeit zu tun.

Selbst wer für diesen High-End-Rechner keine 1.600 Euro locker machen kann, sollte unbedingt weiterlesen. Denn hier feiert ein neuer Core 2 Duo mit Conroe-Kern sein netzwelt-Debüt. Im Test erfahren Sie, ob Intels neueste Prozessor-Generation ihrem Ruf als potenzieller AMD-Killer wirklich gerecht wird und ob der Dell XPS 700 gegen unseren bisher unangefochtenen Rundum-Lautlos-PC Marke Eigenbau bestehen kann. Eines vorweg: Es wird spannend.

Dell XPS 700 im TestInhalt

Plattenbau
Ports im Überfluss
Potenzprotze unter sich
Par excellence: Stromsparer und Leisetreter
Platz eins nicht auf jedem Treppchen
Power-Vergleich: Testergebnisse und Energieverbrauch

Plattenbau

Anders als beim XPS 600 besteht die Außenhülle des XPS 700 nicht aus schnödem Plastik, sondern aus vier massiven Aluminium-Profilen mit einer Stärke von fast drei Millimetern. Ein gutes Beispiel dafür, dass dick auftragen auch attraktiv sein kann. Die Frontpartie ragt leicht nach vorne und wirkt mit ihren zahlreichen Lüftungsschlitzen wie der Kühlergrill eines potenten Sportwagens - allerdings kein italienisches Filigran-Geschoss, sondern mehr der amerikanische Traum eines blubbernden Muscle-Cars.

Im Gegensatz zu deutschen PKW gelten US-Automobile als eher mäßig verarbeitet. Ein Ruf, dem leider auch der XPS 700 gerecht wird. Schuld daran tragen breite Spaltmaße und die zum Teil etwas unsauberen Übergänge zwischen den großen Leichtmetall-Flächen, die zudem recht scharfkantig ausfallen. Besonders unschön finden wir die wackligen und billig wirkenden Plastik-Blenden vor dem Kartenleser und den beiden optischen Laufwerken. Außerdem sitzt der Kartenleser sehr locker und Medien lassen sich in der oberen DVD-Schublade nur schwer einlegen, da sie fast bis zur Hälfte vom Gehäusedeckel verdeckt wird.

Dennoch gelingt dem XPS 700 endlich das, was Dells bisherigen Gaming-Boliden fehlte - den Anspruch als besonders leistungsstarke Spiele-Maschine auch optisch zu unterstreichen. Schließlich zeigt man gerne, was man hat, erst recht wenn wie in diesem Fall knapp 3.000 Euro dafür gelassen wurden. Geblieben ist die auffällige Frontbeleuchtung mit sieben frei wählbaren Farben, die auf der schwarzen Hochglanzlackierung gleich viel besser zur Geltung kommt.

Dell XPS 700 im Test: Spiele-Bolide mit Intel Core 2 Duo

  • Dell XPS 700 im Test: Spiele-Bolide mit Intel Core 2 Duo
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Anonym, am 27.09.2006 20:53

Wer nicht aufs Geld achten muss und keine lust aufs selber schrauben hat, bekommt hier ne Höllenmaschiene !!! Ich selber habe eine XPS 700 mit nem CORE 2 DUO EXTREM E6800 und 2x 7900GTX und komm im 3Dmark06 mit Standartsettings auf 10606 Punkte und das ist nen System von der Stange ;)
leider kann man in vielen foren wie blöd Dell ist, wie überteuer XPS sind usw... mit Dell selber gabs noch nie Probleme, Service ist einer der Besten oder besser gesagt der Beste und die XPS 700 gehört eingentlich verboten :)


gast, am 09.10.2006 13:54

Hat jemand ne Ahnung ob der auch ATX tauglich ist. Wenn ich ihn mal aufrüsten will muss ich ja dann bald wieder atx Bauteile nehmen. BTX ist ja bekannlich abgekündigt!


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