Razer Copperhead Pro-Tools im Test: Tuning für die Gamer-Maus

Neopren-Garage für neue Karosse

Erst nach der Entnahme des zweilagigen Platinen-Sandwichs gelangen wir ans Ziel. Da die Tastenhalter bloß aus dünnem Plastik bestehen, ist hier höchste Vorsicht geboten. Uns gelingt es mit einem flachen Brieföffner, sie schadlos aus der filigranen Zweipunkt-Befestigung herauszuhebeln. Auf den ersten Blick unterscheiden sich die "Dummy"-Tasten nicht von den herkömmlichen, doch sie sind flacher und liegen nach der Montage bündig mit dem Mausgehäuse. Allerdings rät die Bedienungsanleitung, auf jeder Seite maximale eine Taste zu deaktivieren, da sich sonst der spätere Zusammenbau erschwert. Geht alles gut, ist der Copperhead-Besitzer um ein oder zwei Tasten ärmer, die versehentlich gedrückt werden könnten.

Spätestens beim abschließenden Wiederaufbau sollte sich der potenzielle "Pro-Gamer" Gedanken um seine ästhetischen Bedürnisse machen. Einerseits wäre es bedauerlich, die mitgelieferte Oberschale nicht einzubauen, weil sie der Copperhead eine edlere und gediegenere Optik verleiht und beim Kauf der Pro-Tools schließlich mitbezahlt wurde. Andererseits wäre es aber ebenfalls schade, die alte Maus-Karosse auszutauschen, da die neue keine sanft pulsierende Beleuchtung mehr besitzt. Für den Zusammenbau muss viel Druck auf den vorderen Teil der Oberschale ausgeübt werden, damit sie am Ende sauber einrastet. Leider verlangt das locker verlegte Leuchtkabel nach etwas Fummelei.

Razer Copperhead Pro-Tools im Test

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Razer Copperhead Pro-Tools im Test - Unelegant gelöste Gewichtsverstellung
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Unelegant gelöste Gewichtsverstellung

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Razer Copperhead Pro-Tools im Test - Anthrazitfarbene Oberschale mit silberner Razer-Schlange
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Anthrazitfarbene Oberschale mit silberner Razer-Schlange

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Razer Copperhead Pro-Tools im Test - Lockerer Leuchtfaden liegt bei der Endmontage gerne im Weg
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Lockerer Leuchtfaden liegt bei der Endmontage gerne im Weg

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Razer Copperhead Pro-Tools im Test - Unser Proband: Razer Copperhead in aggressivem Anarchy Red
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Unser Proband: Razer Copperhead in aggressivem Anarchy Red

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Razer Copperhead Pro-Tools im Test - Ein Blick in die Eingeweide der Razer Copperhead
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Ein Blick in die Eingeweide der Razer Copperhead

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Razer Copperhead Pro-Tools im Test - Gediegenerer Deckel, aber leider ohne Beleuchtung
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Gediegenerer Deckel, aber leider ohne Beleuchtung

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Razer Copperhead Pro-Tools im Test - Schraubenzieher und Vorsicht ebnen den Weg ins Innenleben
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Schraubenzieher und Vorsicht ebnen den Weg ins Innenleben

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Razer Copperhead Pro-Tools im Test - Razer Copperhead vor und nach dem optischen Tuning
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Razer Copperhead vor und nach dem optischen Tuning

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Razer Copperhead Pro-Tools im Test - Profi-Paket mit Gewichten, neuer Oberschale, Mausgleitern, Dummy-Tasten, Schraubenzieher und Neopren-Tasche
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Profi-Paket mit Gewichten, neuer Oberschale, Mausgleitern, Dummy-Tasten, Schraubenzieher und Neopren-Tasche


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Für diejenigen, die auf LAN-Partys öfters gerne einmal anderen virtuell ans Leder gehen, offeriert die schützende Transporttasche mit den grünen Razer-Insignien einen durchaus hohen praktischen Nutzen. Selbiges gilt auch für die zwei Sätze Ersatzgleiter für die Unterseite der Copperhead. Denn besonders bei ambitionierten Viel-Spielern nutzen die Teflon-Füßchen nach einer gewissen Zeit ab und erhöhen ihren Reibungswiderstand - die Maus rutscht dann nicht mehr so gut übers Mousepad.

Fazit: Pro gibt auch Contra

Wer sich auf seine Kenntnisse als Hobby-Bastler verlassen kann und außerdem ein ruhiges Händchen sowie 15 Euro zuviel besitzt, dürfte den Kauf der Copperhead Pro-Tools nicht bereuen. Preiswert finden wir das Maustuning angesichts der gebotenen Optionen zur technischen und optischen Individualisierung allemal. Doch in puncto Benutzerfreundlichkeit ist das Razer-Upgrade gelinde gesagt eine Zumutung. Hier ist die Konkurrenz ausnahmsweise einmal um Längen voraus.

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