Profi-Paket mit Gewichtsänderung, neuer Optik und nützlichem Zubehör

Razer Copperhead Pro-Tools im Test: Tuning für die Gamer-Maus

Manche tunen ihren Golf GTI, andere ihre Maus. Bei einer der besten Gamer-Mäuse auf dem Markt gibt es dafür nur eine Möglichkeit, ohne gleich zu Sekundenkleber, Schleifpapier oder Spraydose greifen zu müssen: die Pro-Tools für die Razer Copperhead. Doch lohnt sich die knapp 15 Euro teure Investition überhaupt?

Razer Copperhead Pro-Tools im Test - Unelegant gelöste Gewichtsverstellung
Unelegant gelöste Gewichtsverstellung

Inhaltsverzeichnis

  1. 1Inhalt
  2. 2Nomen est omen
  3. 3Unelegant gelöst
  4. 4Neopren-Garage für neue Karosse
  5. 5Fazit: Pro gibt auch Contra

Statt tieferlegen, verbreitern und leistungssteigern verfolgt der Tuning-Kit ganz andere Absichten. Zum einen liefert er das nach, was Raptor-Gamings M2 vormachte und Logitechs G5 perfektionierte - eine Gewichtsverstellung. Zum anderen beinhaltet er so genannte "Dummy"-Knöpfe für die vier Seitentasten, die deren Funktion absichtlich einschränken sowie eine anthrazitfarbene Oberschale mit einem silbernen Schlangen-Emblem. Hinzu kommen zwei Sets Teflon-Füßchen und eine schwarze Transporttasche aus Neopren.

Razer Copperhead Pro-Tools im Test

Inhalt

Nomen est omen

Unelegant gelöst

Neopren-Garage für neue Karosse

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Fazit: Pro gibt auch Contra

Nomen est omen

Offensichtlich wählte Razer die Bezeichnung "Pro-Tools" nicht ohne Grund. Denn nur wer sich selbst für professionell genug hält, um an seiner mindestens 50 Euro teuren Maus herumzudoktern, sollte das Werkstuning ernsthaft in Erwägung ziehen. Besonders deshalb, weil die Verwendung des Upgrades den sofortigen Garantieverlust bedeutet. Zwar erfordert der Umgang mit dem mitgelieferten Schraubenzieher keine besonderen Fachkenntnisse, doch latente Grobmotoriker sollten besser gleich die Finger davon lassen. Unser Proband für die sensible Umbauaktion: eine Copperhead in der aggressiven Farbvariante "Anarchy Red".

Mit dem chirurgischen Eingriff beginnen wir an der Unterseite, wo es zunächst das sichelförmige Standfüßchen am hinteren Ende zu entfernen gilt. Allerdings sitzt die darunterliegende Schraube derart fest, dass wir das beigepackte Werkzeug gegen ein größeres aus dem Werkzeugkasten eintauschen müssen. Danach lösen wir durch leichtes Wackeln vorsichtig die schwarze, etwas widerspenstige Oberschale und ziehen den Stecker der integrierten Leuchtdiode. Obwohl damit das Schwerste geschafft ist, geht es kaum weniger heikel weiter.

Razer Copperhead Pro-Tools im Test

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Razer Copperhead Pro-Tools im Test - Unelegant gelöste Gewichtsverstellung
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Unelegant gelöste Gewichtsverstellung

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Razer Copperhead Pro-Tools im Test - Anthrazitfarbene Oberschale mit silberner Razer-Schlange
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Anthrazitfarbene Oberschale mit silberner Razer-Schlange

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Razer Copperhead Pro-Tools im Test - Lockerer Leuchtfaden liegt bei der Endmontage gerne im Weg
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Lockerer Leuchtfaden liegt bei der Endmontage gerne im Weg

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Razer Copperhead Pro-Tools im Test - Unser Proband: Razer Copperhead in aggressivem Anarchy Red
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Unser Proband: Razer Copperhead in aggressivem Anarchy Red

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Razer Copperhead Pro-Tools im Test - Ein Blick in die Eingeweide der Razer Copperhead
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Ein Blick in die Eingeweide der Razer Copperhead

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Razer Copperhead Pro-Tools im Test - Gediegenerer Deckel, aber leider ohne Beleuchtung
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Gediegenerer Deckel, aber leider ohne Beleuchtung

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Razer Copperhead Pro-Tools im Test - Schraubenzieher und Vorsicht ebnen den Weg ins Innenleben
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Schraubenzieher und Vorsicht ebnen den Weg ins Innenleben

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Razer Copperhead Pro-Tools im Test - Razer Copperhead vor und nach dem optischen Tuning
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Razer Copperhead vor und nach dem optischen Tuning

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Razer Copperhead Pro-Tools im Test - Profi-Paket mit Gewichten, neuer Oberschale, Mausgleitern, Dummy-Tasten, Schraubenzieher und Neopren-Tasche
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Profi-Paket mit Gewichten, neuer Oberschale, Mausgleitern, Dummy-Tasten, Schraubenzieher und Neopren-Tasche


Unelegant gelöst

So einfach und elegant wie bei der Raptor-Gaming M2 und Logitech G5, die nach der Gewichtsänderung zudem ihre Garantie behalten, geht das Anbringen des zusätzlichen Ballasts leider nicht über die Bühne. Geradezu plump wirken die drei scheinbar aus Messing gefertigten Metall-Plättchen zu fünf, zehn und 15 Gramm, die mit gewöhnlichem doppelseitigen Klebeband Halt finden. Das gewünschte Gewicht wird lediglich auf ein paar integrierte Schaltelemente geklebt. Um die vier Seitentasten gegen die passenden Placebos zu ersetzen, müssen wir noch tiefer in den Innereien der Copperhead herumwühlen.

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