Vista vs. XP: Welches Windows passt zu welchem Benutzer?
Fazit: Viele Profile führen zum Ziel
Zufrieden sind diese User, wenn das OS ihnen beim Abspielen und der Verwaltung Arbeit abnimmt und zusätzliche Funktionen bereitstellt. Windows Vista bietet ihnen hier eine breite Palette an Vorteilen: Das Media Center ist fester Bestandteil des Systems und muss nicht - wie bei XP - separat gekauft oder in einer speziellen Version erstanden werden. Über das Media Center können multimediale Benutzer Filme schauen, Musik hören und bei entsprechender Hardware auch Fernsehkanäle empfangen. Auch der Media Player kommt bei Vista in Version 11 auf die Festlplatte und dient so als Abspielsoftware für Bild und Ton. Ambitionierte Multimedia-Mogule werden allerdings schnell auf bessere Alternativen wie den VLC Player umschwenken.
Der Medien-Fan:
Windows Vista
Auch die erweiterte Fotoanzeige eignet sich zum Betrachen von Bildern jeglicher Art. Die ansprechende Aero Glass-Oberfläche dürfte selbst den anspruchsvollsten Schöngeist überzeugen, optisch macht Vista deutlich mehr her. Den daraus resultierenden Ressourcenhunger kann der Medien-Fan verschmerzen, da für ihn hauptsächlich Codecs und eine großzügig dimensionierte Festplatte die Arbeit erledigen. Und weil auch die höhere Sicherheit des alten XP für ihn nicht ausschlaggebend ist, stellt Windows Vista das Betriebssystem seiner Wahl dar. Zwar kann der Multimedia-Mogul ein ähnlich gutes Ergebnis wie unter Vista auch auf seinem XP-System erzeugen - allerdings nur mit finanziellem und zeitlichem Aufwand, weil zusätzliche Software installiert werden muss.
Anhand dieses Artikels können Sie Hinweise bekommen, ob das neue Windows Vista etwas für Sie ist oder nicht, indem Sie sich mit den vorgestellten Benutzerprofilen vergleichen. Natürlich sind diese Profile nur Archetypen, die Übergänge zwischen den einzelnen Gruppen fließend. Es gibt also genauso den fortgeschrittenen Rentner wie den sicherheitsbewussten Medien-Fan. Analysieren Sie einfach, welches Profil Ihnen am ehesten entspricht und bewerten Sie die Argumente, die netzwelt in diesem Artikel anführt.
Die Empfehlung bei einigen Profilen, nicht auf Windows Vista zu wechseln, gilt selbstverständlich nicht auf Lebenszeit: Früher oder später muss jeder Anwender, der mit aktuellen Programmen arbeiten und neue Technologien benutzen möchte, auf die neue Microsoft-Generation wechseln. Für einige Interessengebiete ist das allerdings im Moment noch nicht nötig. Daher sollten Sie hier abwarten und am besten parallel Beta-Versionen oder Release Candidates von Vista ausprobieren - denn so merken Sie am ehesten, ob das neue Betriebssystem Ihren Wünschen entspricht. In diesem Sinne: Hasta la Vista.






