Instant Messenger: Angenehmer texten mit Multi-Protokoll-Clients

Gaim: Auch als portable Version

Negativ aufgefallen ist die fehlerhafte Darstellung von Umlauten und das sehr gewöhnungsbedürftige Chatfenster. Das bietet wenig Platz für die die eigentliche Textnachricht und verschwendet viel für Icons und Reiter. Ebenfalls unerfreulich ist die Tatsache, dass nur in der kostenpflichtigen Pro-Version Plugins installiert werden können. Dafür ist der Ressourcenverbrauch nicht verschwenderisch. Mit zehn Megabyte Arbeitsspeicher ist das Programm durchaus zufrieden.

Gaim gefällt auf Anhieb durch sein einfaches Layout. Das Tool verwendet ein Standard-Windows-Fenster, schade daran ist, dass die Breite nur bis zu einem gewissen Grad verkleinert werden kann. Das kann bei einer Auflösung von 1024 mal 768 schon recht sperrig wirken. Der MPC unterstützt alle gängigen Netzwerke, auch Jabber und sogar das neue Xfire.

Instant Messenger: Angenehmer texten mit Multi-Protokoll-Clients
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Auch Gaim kann mit Plugins erweitert werden. Darunter auch ein Plugin zur Verschlüsselung der Textnachrichten, fall doch einmal schützenswerte Nachrichten verschickt werden, statt den ewigen Smalltalks. Positiv aufgefallen ist der geringen Speicherbedarf von gerade einmal fünf Megabyte und mit der gesondert erhältlichen portable Version ist Gaim auch unterwegs auf dem USB-Stick ein guter Begleiter.

Neue Netzwerke bieten mehr als den Chat

Im letzten Jahr haben sich drei neue Netzwerke entwickelt, die zwar immer noch das Verschicken von Texten und Dateien erlauben, darüber hinaus aber noch sehr nützliche Einsatzmöglichkeiten bieten. Hamachi zum Beispiel legt ein virtuelles, lokales Netzwerk an, dass jedem Buddy den Zugang zu den eigenen Netzwerk-Freigaben ermöglicht. Es entsteht ein virtuelles Netzwerk mit eigener IP-Adresse, über die auch Spiele gespielt werden können. XFire ist auch neu, richtet sich aber ausdrücklich an Gamer und bietet eine Art GameSpy-Arcade als Instant Messenger getarnt, klein aber praktisch. Ganz frisch auf dem Markt ist CSpace, das Tool ermöglicht den Aufbau eines Remote-Desktops mit dessen Hilfe entfernte Computer über das Internet ferngesteuert werden können. Alle drei Programme wurden von netzwelt schon ausgiebig vorgestellt: Hamachi, XFire und CSpace.

Fazit

Online zu sein ohne Instant Messenger ist für die meisten Webbies schon nicht mehr vorstellbar, warum auch? Es bringt die Community näher zusammen und Freundschaften können auch über weite Strecken täglich gepflegt werden. Die Links zu den Downloads aller vorgestellten Programme gibt es wie immer in der Linkbox unter diesem Artikel.

Weitere Informationen

Wie geht's weiter? Zu diesem Thema haben wir eine redaktionelle Übersicht erstellt. Sie finden das Special zu Chat & Messenger hier.

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