Gaim, SIM, Trillian, QNext und Miranda: Alleskönner unter sich
Instant Messenger: Angenehmer texten mit Multi-Protokoll-Clients
Vollgepackt mit mehr oder weniger nützlichen Features, ständig Werbung zeigend und ohne Rücksicht auf die System-Resourcen - so geben sich die Instant Messenger der vier großen Anbieter: ICQ, AOL, MSN und Yahoo!. Doch es geht auch anders, netzwelt zeigt eine Auswahl an Multi-Protokoll-Clients, die sparsam mit Speicher und Werbung umgehen.
Inhaltsverzeichnis
- 1Warum Multi-Protokoll-Clients?
- 2QNext: Messaging ohne Einbuße
- 3Die Links zum Download der einzelnen Multi-Protokoll-Clients gibt es wie immer in der Linkbox direkt unter diesem Artikel.
- 4Miranda IM: Klein und sparsam
- 5SIM: Simple Instant Messenger
- 6Trillian: Der Platzhirsch unter den MPCs
- 7Gaim: Auch als portable Version
- 8Neue Netzwerke bieten mehr als den Chat
- 9Fazit
Warum Multi-Protokoll-Clients?
Multi-Protokoll-Clients (MPCs) sind aus verschiedenen Gründen praktisch: Zum einen sind sie oft schonender für das System, das ist besonders auf älteren Computern ein großer Vorteil. Zum anderen sind sie nicht auf nur ein Netzwerk festgelegt. Mit einem MPC können Sie mit verschiedenen Diensten kommunizieren, allerdings müssen Sie dann auch bei jedem der Dienste angemeldet sein, sie ersparen sich allerdings den Betrieb von mehreren Programmen zum gleichen Zweck.
Aus den unzähligen MPCs hat netzwelt die praktischsten herausgesucht, um sie hier vorzustellen. Darunter auch der Redaktionsfavorit Miranda, aber auch Gaim, Trillian, SIM und QNext. Alle vorgestellten Clients unterstützen die vier großen Netzwerke, Miranda und Gaim können darüber hinaus auch mit den kleineren Netzen wie Jabber oder Gadu Gadu kommunizieren.
QNext: Messaging ohne Einbuße
Wer sich einen Multi-Messenger zulegen möchte, um Resourcen zu sparen, ist mit QNext nicht gut bedient, dafür bietet das Tool alle erdenklichen Zusatzfeatures, die auch die Standardclients bieten. Die Installationsdatei ist satte 30 Megabyte groß und in diesem Rahmen bewegt sich auch der Verbrauch des Arbeitsspeichers. Das ist keineswegs sparsam, dafür bietet das Programm eigene Features zum Bild- und Datenaustausch und selbst Spiele wurden integriert.

Über das Design von QNext lässt sich streiten, zumindest bekommt der Nutzer keine unnötige Werbung eingespielt. Dafür ist die Software übersichtlich und einfach in ihrer Bedienung. Die Login-Daten für die einzelnen Netzwerke werden in den Optionen eingetragen und dort gespeichert. Bei jedem Start meldet sich QNext dann automatisch bei jedem Netzwerk an, sofern nicht anders eingestellt.
Die Links zum Download der einzelnen Multi-Protokoll-Clients gibt es wie immer in der Linkbox direkt unter diesem Artikel.
Weitere Informationen
Wie geht's weiter? Zu diesem Thema haben wir eine redaktionelle Übersicht erstellt. Sie finden das Special zu Chat & Messenger hier.
