Gamer-Geheimtipp: Zockermaus Genius Agama im Test

Möglichkeiten en masse

Immerhin stellt sich beim Anblick des Konfigurationswerkzeugs ein gewisser Aha-Effekt ein, allerdings in erster Linie optischer Natur. So aufwändig animiert ließ sich noch keine Gamer-Maus auf unserem Prüfstand einstellen. Wer etwa auf die "Sensitivity Options" klickt - Deutsch beherrscht die Software noch nicht -, kann drei runden und einem eckigen Fenster für ein paar Sekunden dabei zusehen, wie sie sich gemächlich zur Seite ausfahren. Zur Justierung der Zeigergeschwindigkeit gelangen wir ebenfalls über zwei Ausklapp-Menüs. Nach dem Übernehmen geänderter Einstellungen verweigerte die linke Maustaste ihren Dienst und ließ sich erst nach dem Wechsel des USB-Ports reanimieren.

Wegen der Software-Schwierigkeiten können wir die gebotene Fülle an Optionen zwar nicht überprüfen, uns ein Urteil darüber bilden schon - den vollen Funktionsumfang vorausgesetzt: Hier werden fast alle Wünsche ambitionierter Gamer erfüllt, lediglich die Razer Copperhead bietet noch mehr Einstellmöglichkeiten. Auflösung und Bewegungsabfragen pro Sekunde sind in drei Stufen justiertbar, zudem bietet jede der sieben programmierbaren Tasten satte zwölf Belegungen, sowohl vorgegebene als auch benutzerdefinierte.

Gemäß Genius lassen sich die fünf verfügbaren Benutzer-Profile dank eines integrierten Speichers direkt in der Maus abspeichern und bei Bedarf wieder abrufen, ohne Software wohlgemerkt. Der dafür zuständige Umschalter arbeitet sehr schwergängig, und das ist auch gut so, um dem versehentlichen Profilwechsel vorzubeugen. Obwohl die Software der Razer Copperhead mehr Möglichkeiten bietet, vermittelt sie den etwas besseren Durchblick.

Gamer-Maus Genius Navigator 535 Agama im Test

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Genius Navigator 535 Agama im Test - Fingerspitzengefühl für wenig Geld
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Fingerspitzengefühl für wenig Geld

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Genius Navigator 535 Agama im Test - Effektlack variiert zwischen Violett und Oliv-Grün
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Effektlack variiert zwischen Violett und Oliv-Grün

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Genius Navigator 535 Agama im Test - Flexibles Kabel mit geflochtener Textur, aber nur 1,60 Meter lang
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Flexibles Kabel mit geflochtener Textur, aber nur 1,60 Meter lang

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Genius Navigator 535 Agama im Test - Bis zu fünf Benutzerprofile lassen sich in der Maus speichern und ohne Software wieder abrufen
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Bis zu fünf Benutzerprofile lassen sich in der Maus speichern und ohne Software wieder abrufen

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Genius Navigator 535 Agama im Test - Spaltmaße zum Teil leider etwas grob
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Spaltmaße zum Teil leider etwas grob

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Genius Navigator 535 Agama im Test - Präzise Laser-Abtastung mit maximal 2.000 dpi
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Präzise Laser-Abtastung mit maximal 2.000 dpi

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Genius Navigator 535 Agama im Test - Mausrad leider etwas locker und schwammig
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Mausrad leider etwas locker und schwammig

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Genius Navigator 535 Agama im Test - Sieben programmierbare Tasten
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Sieben programmierbare Tasten

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Genius Navigator 535 Agama im Test - Praktisch: dpi-Auflösungen direkt erreichbar
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Praktisch: dpi-Auflösungen direkt erreichbar


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Fazit: Tolle Hardware, miese Software

Zwischen der Ergo 525 Laser und der Navigator 535 liegen Welten. Spielewelten, um genau zu sein, die sich mit der deutlich präziseren Agama-Maus bedeutend besser erschließen lassen. Wenn das Wörtchen "wenn" nicht wäre, wäre Genius aktuelle Gamer-Maus sogar eine wirklich ernstzunehmende Konkurrenz für die Razer Copperhead und Logitech G3. Schade nur, dass die Software-Probleme den großen Spielspaß trüben. An der hervorragenden Hardware hatten wir jedenfalls unsere helle Freude - ein echter Geheimtipp zum günstigen Preis.

Obwohl der netzwelt-Testrechner bereits mit einer Vielzahl anderer Gamer-Mäuse harmonierte, lässt er sich nicht ganz als potenzielle Fehlerquelle ausschließen. Möglicherweise funktioniert die Agama-Software auf anderen Systemen einwandfrei. Sobald die Navigator 535 in größeren Stückzahlen auf dem deutschen Markt verfügbar ist, wird Genius eine neue Treiberversion bereitstellen. So weit soll es allerdings erst in wenigen Wochen sein.