Fingerspitzengefühl für wenig Geld

Gamer-Geheimtipp: Zockermaus Genius Agama im Test

Logitech G3 und Razer Copperhead aufgepasst: Diese vermeintliche Billig-Maus hat es faustdick unter dem Effektlack. Trotz ihres günstigen Preises muss sich die neue Genius Navigator 535, Codename "Agama", keinesfalls vor den teuren Gamer-Mäusen der großen Konkurrenz verstecken.

Genius Navigator 535 Agama im Test - Fingerspitzengefühl für wenig Geld
Fingerspitzengefühl für wenig Geld

Inhaltsverzeichnis

  1. 1Inhalt
  2. 2Bunte Effekthascherei
  3. 3Ergonomie und Gleitvermögen
  4. 4Punktgenau und präzise
  5. 5Widerspenstiges Werkzeug
  6. 6Möglichkeiten en masse
  7. 7Fazit: Tolle Hardware, miese Software

Anlässlich der diesjährigen Games Convention stellte netzwelt die Agama, legitime Nachfolgerin der als preiswert getesteten Ergo 525 Laser, bereits kurz vor. Wie bei Razer und neuerdings auch Microsoft steht der Name für ein Reptil, allerdings nicht für eine Schlange, sondern eine Echsenart. Genius wählte die Bezeichnung sehr geschickt, denn die so genannte Siedleragame, "Agama agama" mit vollem Namen, zählt wie die gleichnamige Maus zu einer überaus farbenfrohen Spezies.

Genius Navigator 535 Agama im Test

Inhalt

Bunte Effekthascherei

Ergonomie und Gleitvermögen

Punktgenau und präzise

Widerspenstiges Werkzeug

Möglichkeiten en masse

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Fazit: Tolle Hardware, miese Software

Bunte Effekthascherei

Je nach Blickwinkel bewegt sich der auffällige Farbton der Navigator 535 irgendwo zwischen Violett und Olivgrün, die Hülle erinnert dabei stark an den schillernden Chitin-Panzer einer Schmeißfliege. Zugegebenermaßen klingt dessen wissenschaftliche Bezeichnung "Calliphoridae" jedoch bei weitem nicht so eingängig wie das prägnante "Agama" und weckt unangenehme Assoziationen. Der glänzende Effektlack wirkt hochwertig und überhaupt nicht billig, von den groben Spaltmaßen lässt sich das aber leider nicht behaupten.

Mit einem regelrechten Arsenal von insgesamt elf Tasten übertrifft sie die Ausstattung der meisten anderen Gamer-Mäuse um Längen. Programmierbar sind davon immerhin sieben, da die restlichen vier ab Werk mit festen Funktionen belegt sind. Im hinteren Teil befindet sich ein schwarzer, kreisrunder Schalter mit Genius-Logo und Bullaugen-Optik, umringt von fünf gelben LEDs mit der Aufschrift G1 bis G5. Diese informieren den Spieler über das zur Zeit aktive Einstellungsprofil.

Ausgesprochen praktisch sind die direkt über drei blau beleuchtete Schalter anwählbaren Auflösungen von 800, 1.600 und 2.000 dpi. Sie bestimmen, wie genau die Maus ihre Unterlage abtastet, die im konkreten Fall aus dem doppelseitigen Gamer-Mousepad Rantopad P1 besteht. Mit 95 Gramm Kampfgewicht bringt sie bloß fünf Gramm mehr auf die Waage als die konkurrierende Copperhead von Razer und Logitech G3, dafür zieht die Genius Agama leider an einem vierzig Zentimeter kürzeren Strang.

Gamer-Maus Genius Navigator 535 Agama im Test

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Genius Navigator 535 Agama im Test - Fingerspitzengefühl für wenig Geld
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Fingerspitzengefühl für wenig Geld

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Genius Navigator 535 Agama im Test - Effektlack variiert zwischen Violett und Oliv-Grün
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Effektlack variiert zwischen Violett und Oliv-Grün

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Genius Navigator 535 Agama im Test - Flexibles Kabel mit geflochtener Textur, aber nur 1,60 Meter lang
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Flexibles Kabel mit geflochtener Textur, aber nur 1,60 Meter lang

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Genius Navigator 535 Agama im Test - Bis zu fünf Benutzerprofile lassen sich in der Maus speichern und ohne Software wieder abrufen
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Bis zu fünf Benutzerprofile lassen sich in der Maus speichern und ohne Software wieder abrufen

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Genius Navigator 535 Agama im Test - Spaltmaße zum Teil leider etwas grob
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Spaltmaße zum Teil leider etwas grob

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Genius Navigator 535 Agama im Test - Präzise Laser-Abtastung mit maximal 2.000 dpi
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Präzise Laser-Abtastung mit maximal 2.000 dpi

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Genius Navigator 535 Agama im Test - Mausrad leider etwas locker und schwammig
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Mausrad leider etwas locker und schwammig

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Genius Navigator 535 Agama im Test - Sieben programmierbare Tasten
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Sieben programmierbare Tasten

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Genius Navigator 535 Agama im Test - Praktisch: dpi-Auflösungen direkt erreichbar
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Praktisch: dpi-Auflösungen direkt erreichbar


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