Web 2.0: Webbasierte Softwareclients für ICQ, Yahoo, MSN und AIM
Instant Messenger: Chatten im Browser-Fenster mit Meebo und Co.
Dominik Schöneberg
Eigentlich braucht man die passende Software, um online per Instant Messenger Nachrichten an Freunde und Bekannte verschicken zu können. Inzwischen gibt es aber auch Webdienste, mit denen Internetnutzer per Browser auf ihre Accounts bei Yahoo, MSN, ICQ oder AOL zugreifen können. Netzwelt hat die Web-Messenger ausprobiert.

Inhalt
- Webmessenger: Nur Standardfunktionen
Ebuddy: Viele Funktionen, viel Werbung
Kool IM: Webmessenger mit Kinderkrankheiten
Meebo: Webmessenger ohne Fehl und Tadel
Mabber: Jabber-Client im Browserfenster
IloveIM: Wenig Funktionen, viel Werbung
Fazit: Testsieger steht eindeutig fest
Instant Messenger (IM) gehören schon lange zum Handwerkszeug der meisten Internetnutzer: Über die Netzwerke von ICQ, Yahoo, AOL oder MSN sehen Internetnutzer, wenn ihre Freunde online sind und können ihnen auch Textnachrichten zuschicken - vorausgesetzt, das entsprechende Programm läuft auf ihren Rechnern.
Doch an fremden Rechnern, im Internetcafé oder am Arbeitsplatz ist es häufig nicht möglich, den erforderlichen Software-Client zu installieren. Entweder fehlen die erforderlichen Rechte oder schlichtweg die Zeit, die es braucht, einen Client herunterzuladen, zu installieren und zu konfigurieren. Web 2.0 sei Dank gibt es für solche Situationen inzwischen eine Reihe von Web-Messengern, mit denen Internetnutzer per Browser auf ihre IM-Accounts zugreifen können.
Webmessenger: Nur Standardfunktionen
Eines haben die Dienste alle gemeinsam: Relativ unkompliziert lassen sich die bestehenden Kontaktlisten von den gängigen Netzwerken von AOL, ICQ, Yahoo und MSN importieren und Textnachrichten an Freunde und Bekannte verschicken. Auf fortgeschrittene Messenger-Funktionen wie Dateitransfer, Telefonie, Videokonferenzen oder verschlüsselten Datenverkehr muss man bei den Web-Messengern allerdings verzichten.
Alle Dienste arbeiten beim Nachrichtenversand mit den so genannten Pop-Ups: Erhält eine Nutzer der Web-Messenger eine Nachricht, öffnet sich diese in einem neuen, kleinen Browser-Fenster. Dementsprechend muss der Pop-Up-Blocker, der inzwischen bei allen verbreiteten Browsern integriert ist, so konfiguriert sein, dass er die sich automatisch öffnenden Fenster zulässt.
Wer einfach nur Textnachrichten verschicken will, findet bei Ebuddy die wichtigsten Messenger-Funktionen: Nutzer können die Texte nahezu beliebig formatieren und aus einer großen Auswahl von grafischen Smileys auswählen. Auch neue Kontakte lassen sich unkompliziert hinzufügen. Zudem können Nutzer einstellen, ob auf neue Nachrichten mit einem Tonsignal oder einem Pop-Up-Fenster aufmerksam gemacht werden soll. Als einziger Dienst bietet Ebuddy den Nutzern zudem die Möglichkeit, ein Bild als Avatar einzufügen.
Web-Messenger im Test
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Meebo hat den Nachteil, dass die smilies nicht mit dem Messenger identisch sind und man kein "ring" senden kann,
diese möglichkeiten bietet ebuddy. Ebuddy schickt jedoch teilweise "auto messages" an Kontakte, welche sich darüber ärgern
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