AOL, MSN, ICQ und Yahoo im Portrait
Instant Messenger: Dienste und Clients der Netzwerke vorgestellt
Fabian Parusel
In der Zeit von DSL-Flatrates, Routern und dem Web 2.0-Gedanken dürfen die so genannten Instant Messenger (IM) auf keinen Fall fehlen. Rund um die Uhr erreichbar sein, sehen, wenn Freunde online sind, chatten und Dateien verschicken, online sein ohne IM - undenkbar. Netzwelt stellt die verschiedenen Netzwerke und die passenden Clients vor.
- Die vier Großen
- Wozu Instant-Messaging?
- Die Grundfunktionen der Instant Messenger
- Die Netzwerke im Porträt
- Der Boss: ICQ
- AIM: AOL Instant Messenger
- Windows Live Messenger: Der Verfolger
- Yahoo!: Sucht Verbündete
- Jabber: Die freie Alternative
- Welches Netzwerk ist am besten?
- Multi-Protokoll-Clients
- Fazit
Vier große Anbieter teilen sich den Markt der Instant Messenger auf: AIM, ICQ, MSN und Yahoo. Die drei ersten verzeichnen weit über hundert Millionen registrierte Nutzer. Yahoo kommt noch einmal auf rund zwanzig Millionen Nutzer. Zwei der Großen gehören mittlerweile zusammen, ICQ wurde von AOL geschluckt, fungiert aber weiterhin als eigenständiges Produkt.
Relativ frisch ist Jabber als fünfter ernst zu nehmender Dienst dazugekommen. Auf ihn setzt auch Google mit seinem Google Talk. Mit vier Millionen registrierten Benutzern ist das Netzwerk noch sehr klein. In Deutschland wird es sehr selten benutzt. Hier regiert eindeutig ICQ. Warum sind diese Zahlen wichtig? Ähnlich wie bei Handy-Verträgen ist es praktisch, wenn der Freundeskreis sich auf einen Anbieter einigt. Bei den Instant Messengern ist es keine Kostenfrage, sondern Kompatibilität. Der Chat von einem ins andere Netzwerk ist möglich, aber nicht mit jedem Client. Doch es gibt auch Multi-Protokoll-Clients, die sich bei mehreren Netzwerken anmelden können.
Mit der E-Mail hat das Internet eine Post geschaffen, die virtuelle Briefe in wenigen Sekunden bis Minuten in die ganze Welt ausliefert. Live-Chats gab es 1995 natürlich auch schon, trotzdem war die Nachfrage nach einem Nachrichtensofortversand extrem. Jederzeit sehen können, wer gerade online ist und unmittelbar mit ihm kommunizieren, das ist der Grundstein des Community-Gedankens.
Sobald der Computer eingeschaltet wird, startet die Internetverbindung und gleichzeitig auch der Instant Messenger. Sofort sind Freunde und Bekannte in der Nähe und für einen kleinen Smalltalk erreichbar. Plötzlich sitzt man nicht mehr allein am Computer, man ist im Netz und dort sind auch die Buddies unterwegs, so werden alle Freunde genannt, die sich in der Kontaktliste der Instant Messenger befinden.
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Zur Wahrung der Privatsphäre würde ich bei Messenger auf SimpLite setzen. (www.secway.fr). Das verschlüsselt eure Texte mit Rijndael128 Bit. Somit gehen eure Gespräche nicht im Klartext durch das Internet und können nur von dem gelesen werden, für den es bestimmt ist.
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