AOL, MSN, ICQ und Yahoo im Portrait

Instant Messenger: Dienste und Clients der Netzwerke vorgestellt

In der Zeit von DSL-Flatrates, Routern und dem Web 2.0-Gedanken dürfen die so genannten Instant Messenger (IM) auf keinen Fall fehlen. Rund um die Uhr erreichbar sein, sehen, wenn Freunde online sind, chatten und Dateien verschicken, online sein ohne IM - undenkbar. Netzwelt stellt die verschiedenen Netzwerke und die passenden Clients vor.

Instant Messenger: Dienste und Clients der Netzwerke vorgestellt

Inhaltsverzeichnis

  1. 1Die vier Großen
  2. 2Wozu Instant-Messaging?
  3. 3Die Grundfunktionen der Instant Messenger
  4. 4Die Netzwerke im Portrait
  5. 5Der Boss: ICQ
  6. 6AIM: AOL Instant Messenger
  7. 7Windows Live Messenger: Der Verfolger
  8. 8Yahoo!: Sucht Verbündete
  9. 9Jabber: Die freie Alternative
  10. 10Welches Netzwerk ist am besten?
  11. ...aufklappen
  12. 11Multi-Protokoll-Clients
  13. 12Die Grafik zeigt einen kleinen Überblick über die Features der einzelnen Netzwerke (Klick vergrößert).
  14. 13Fazit
  15. 14Die Links zum Download der Programme erhalten Sie wie immer bei der netzwelt in der Linkbox direkt unter diesem Artikel.
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Die vier Großen

Vier große Anbieter teilen sich den Markt der Instant Messenger auf: AIM, ICQ, MSN und Yahoo. Die drei ersten verzeichnen weit über hundert Millionen registrierte Nutzer. Yahoo kommt noch einmal auf rund zwanzig Millionen Nutzer. Zwei der Großen gehören mittlerweile zusammen, ICQ wurde von AOL geschluckt, fungiert aber weiterhin als eigenständiges Produkt.

Relativ frisch ist Jabber als fünfter ernst zu nehmender Dienst dazugekommen. Auf ihn setzt auch Google mit seinem Google Talk. Mit vier Millionen registrierten Benutzern ist das Netzwerk noch sehr klein. In Deutschland wird es sehr selten benutzt. Hier regiert eindeutig ICQ. Warum sind diese Zahlen wichtig? Ähnlich wie bei Handy-Verträgen ist es praktisch, wenn der Freundeskreis sich auf einen Anbieter einigt. Bei den Instant Messengern ist es keine Kostenfrage, sondern Kompatibilität. Der Chat von einem ins andere Netzwerk ist möglich, aber nicht mit jedem Client. Doch es gibt auch Multi-Protokoll-Clients, die sich bei mehreren Netzwerken anmelden können.

Wozu Instant-Messaging?

Mit der E-Mail hat das Internet eine Post geschaffen, die virtuelle Briefe in wenigen Sekunden bis Minuten in die ganze Welt ausliefert. Live-Chats gab es 1995 natürlich auch schon, trotzdem war die Nachfrage nach einem Nachrichtensofortversand extrem. Jederzeit sehen können, wer gerade online ist und unmittelbar mit ihm kommunizieren, das ist der Grundstein des Community-Gedankens.

Sobald der Computer eingeschaltet wird, startet die Internetverbindung und gleichzeitig auch der Instant Messenger. Sofort sind Freunde und Bekannte in der Nähe und für einen kleinen Smalltalk erreichbar. Plötzlich sitzt man nicht mehr allein am Computer, man ist im Netz und dort sind auch die Buddies unterwegs, so werden alle Freunde genannt, die sich in der Kontaktliste der Instant Messenger befinden.

Weitere Informationen

Wie geht's weiter? Zu diesem Thema haben wir folgende redaktionelle Übersichten erstellt: Browser & Mailer und Chat & Messenger.

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Beiträgeinsgesamt 1 Beitrag

Zur Wahrung der Privatsphäre würde ich bei Messenger auf SimpLite setzen. (www.secway.fr). Das verschlüsselt eure Texte mit Rijndael128 Bit. Somit gehen eure Gespräche nicht im Klartext durch das Internet und...

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