PC-Konkurrenz für Mac Mini: Shuttle mini XPC X 100 im Test

Spart Platz und Strom

Denn einerseits besitzt der X 100 im Gegensatz zum Mac mini mit relativ langsamer On-Board-Grafik eine viel schnellere Grafikkarte und bessere Spiele-Beschleunigung. Andererseits reicht der verfügbare Festplattenspeicher beim Apple-Winzling nur bis 160 Gigabyte, während sich der Shuttle-Zwerg auf bis zu 400 Gigabyte aufrüsten lässt. Nichtsdestotrotz erscheint uns der X 100 etwas überteuert, da man sich für denselben Preis genauso gut ein ordentlich ausgestattetes Notebook inklusive Bildschirm kaufen könnte.

Getreu dem Motto "aus den Augen, aus dem Sinn" hat die unauffällige Optik des X 100 auch ihre Vorzüge und erlaubt es seinen Besitzern, die Frage nach dem Standort des PCs mit einem selbstgefälligen Grinsen zu beantworten. Wegen des verschwindend geringen Platzbedarfs muss sich niemand ernsthafte Sorgen um die Unterbringung machen, dank des mitgelieferten Standfußes passt der X 100 sogar hochkant ins Bücherregal.

Leider erfolgt die Stromversorgung über ein separates Netzteil, welches einen Teil des praktischen Nutzwerts wieder zunichte macht. Wer den X 100 gegen einen ausgewachsenen PC eintauscht, spart aber nicht nur Platz, sondern auch Strom. Selbst bei anspruchsvollen Spiele-Testläufen stieg der Verbrauch im Test nie über 64 Watt. Werden alle Stromsparmaßnahmen in Anspruch genommen, bleiben davon im Leerlauf nur noch 33 Watt übrig.

Shuttle mini XPC X 100 im Test

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Shuttle mini XPC X 100 im Test - Unaufdringlich, aber leider nicht vollkommen passiv gekühlt
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Unaufdringlich, aber leider nicht vollkommen passiv gekühlt

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Shuttle mini XPC X 100 im Test - Blau beleuchtete Frontblende mit Slot-in-Laufwerk
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Blau beleuchtete Frontblende mit Slot-in-Laufwerk

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Shuttle mini XPC X 100 im Test - Platz sparend, aber ausladender und schwerer als ein Mac mini
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Platz sparend, aber ausladender und schwerer als ein Mac mini

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Shuttle mini XPC X 100 im Test - Steht bei Bedarf auch hochkant
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Steht bei Bedarf auch hochkant

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Shuttle mini XPC X 100 im Test - Highlight: Blaulicht und verchromter Einschaltknopf im Silberstreif
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Highlight: Blaulicht und verchromter Einschaltknopf im Silberstreif

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Shuttle mini XPC X 100 im Test - Schicke, aber unauffällige Optik
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Schicke, aber unauffällige Optik

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Shuttle mini XPC X 100 im Test - Optisch erinnert Shuttles Kleinster an das Diskettenlaufwerk des C64
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Optisch erinnert Shuttles Kleinster an das Diskettenlaufwerk des C64

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Shuttle mini XPC X 100 im Test - Gutes Anschlussangebot auf engstem Raum
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Gutes Anschlussangebot auf engstem Raum

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Shuttle mini XPC X 100 im Test - Dicht gedrängtes Interieur
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Dicht gedrängtes Interieur

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Shuttle mini XPC X 100 im Test - Separates Netzteil schmälert den praktischen Nutzen
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Separates Netzteil schmälert den praktischen Nutzen


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Spieletauglich, aber kein Gaming-PC

Aufgrund der eher mittelmäßigen Spieleleistung von Atis Mobility Radeon X1400 müssen sich Gamer bei aktuellen Titeln wie "Half-Life 2", "Quake 4", "Titan Quest" und "World Racing 2" mit niedrigen bis mittleren Qualitätseinstellungen und Auflösungen zufrieden geben, andernfalls sind Ruckler vorprogrammiert. Dafür läuft "Warcraft III" selbst bei 1.280 x 1.024 Punkten und höchster Qualität absolut flüssig und zum Teil sogar mit mehr als 50 Bildern pro Sekunde.

Da der X 100 nicht, wie zuerst angekündigt, rein passiv, sondern mit einem kleinen Lüfter arbeitet, bestünde zumindest rein theoretisch die Möglichkeit, eine richtig schnelle Notebook-Grafikkarte einzubauen und ausreichend abzukühlen. Ein Spiele-PC dieser Größenordnung wäre wahrscheinlich der Traum vieler LAN-Partygänger und eine echte Alternative für diejenigen, denen das Geld für ein teures Gamer-Notebook fehlt.

Fazit

Da die Optik nun einmal eine Frage des subjektiven Empfindens ist, wollen wir uns kein Urteil darüber bilden, ob nun Apple oder Shuttle die schöneren Mini-Rechner baut. Bei der Ausstattung kann der XPC X 100 dem Mac mini allemal das Wasser reichen und ihn zum Teil sogar übertreffen. Das ist allerdings auch nicht weiter verwunderlich, da er dafür deutlich mehr Platz bietet. Als wirklich günstig kann der durchaus ernstzunehmende - aber zwei Kilogramm schwerere - Konkurrent zu Apples Kleinstem leider nicht bezeichnet werden. Obwohl er unaufdringlich zu Werke geht, finden wir es außerdem etwas schade, dass er nicht völlig lüfterlos arbeitet. Netzwelt meint: Ganz schön groß, der Kleine.

Weitere Informationen

Dieser Artikel bezieht sich auf das Produkt Apple Mac Mini. Im Datenblatt finden Sie weitere Technische Daten zu Apple Mac Mini. Zusätzlich haben wir ein vorbereitet.

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