Traffic-Verschleierung für Bittorrent und Emule
P2P: Mit Verschlüsselung gegen die Provider-Bremse
Filesharing
Immer mehr Internet-Anbieter beginnen damit, die P2P-Nutzung ihrer Kunden auszubremsen oder sogar ganz zu unterbinden. Jetzt schlagen P2P-Entwickler zurück: Die Verschlüsselung des Datenverkehrs soll die Sperren der Netzanbieter umgehen.
Wenn P2P-Downloads plötzlich Tage dauern, während Videos und Musik aus dem Web in wenigen Minuten auf der eigenen Festplatte landen, dann hat möglicherweise der eigene Provider die Notbremse gezogen.
Mittlerweile sorgen Bittorrent, Emule und ähnliche Tauschprogramme für bis zu 65 Prozent des gesamten Download-Datenverkehrs. Upload-Daten bestehen sogar bis zu 90 Prozent aus getauschten Dateien. P2P wird damit für Netzanbieter mit günstigen Flatrates zum Kostenfaktor.
Immer mehr Provider reagieren darauf, indem sie so genannte "Traffic Shaping"-Techniken einsetzen. Dabei wird der Datenverkehr der Kunden analysiert, um bestimmte Nutzungen zu begrenzen. Die einfachste Methode besteht im Drosseln oder Blockieren einzelner Ports. Nutzer können diese Sperre jedoch meist durch eine simple Änderung in den Einstellungen ihres Tausch-Programms umgehen.
Azureus-Verschlüsselung im Detail
Einige Provider analysieren die übermittelten Daten selbst, um Tauschbörsen-Nutzern auf die Schliche zu kommen. P2P-Entwickler haben deshalb damit begonnen, Verschlüsselung in ihre Software zu integrieren. Die beiden Bittorrent-Programme Azureus und uTorrent bieten seit einem halben Jahr die Möglichkeit, den eigenen Datenverkehr zu verschlüsseln. eMule zog Anfang September mit der Version 0.47b nach, die ebenfalls auf Verschlüsselung setzt.
Wer eine derartige Verschlüsselung bei Azureus aktivieren will, muss dafür in den Einstellungen (Preferences) unter "Connection - Transport Encryption" die Option "Require Encrypted Transport" aktivieren. Für die Wahl des jeweiligen Verschlüsselungsgrads ist ein bisschen Experimentier-Freudigkeit hilfreich: "Plain" sorgt nur für minimale Verschleierung, kostet dafür aber auch kaum Rechenleistung. RC4 ist etwas rechenintensiver, dafür aber auch weniger leicht zu erkennen.
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neomule bietet das auch ;)
welche Provider drosseln P2P?
Woher stammt denn die Info daß Provider P2P ausbremsen? Ist ja eher mal ne Behauptung oder eine Vermutung und kein Fakt, so wie das klingt? VIelleicht noch mal ein bißchen recherchieren? Ziemlich unseriös
Es drosseln ja nicht alle Provider. Es gibt aber durchaus welche, die das tun, Tiscalli zb drosselt meines Wissens bestimmte Ports, z.B. die Standardports von eMule. Such doch mal im Netz diesbezüglich. Mir scheint nämlich eher, DU hättest besser recherchieren sollen, bevor du solche Behauptungen aufstellst, oder kannst du vielleicht das Gegenteil belegen?
ja, vor einem kommentar besser recherchieren bietet sich an. 1&1 drosselt die emule-ports schon seit jahren. und falls man trotz echter flatrate zuviel traffic verursacht, wird einem die kündigung nahegelegt - mir wurden sogar 100€ angeboten, falls ich kündige. kann man alles in einschlägigen foren nachlesen.
also: erst recherchieren, dann kommentieren
Zitat:
Tiscali hat das zum Beispiel früher in einer Fußnote zu seinen DSL-Tarifen geschrieben. Vor kurzem hab ich noch einmal dannach gesucht, es aber nicht gefunden.
Tatsache ist aber, dass es Provider gab / gibt, die sehr hohen Traffic, der über bestimmte Ports geht, drosseln.
Coop
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