Besserwisser unter den MP3-Playern: Sandisk sansa e270 im Test
Foto und Video
Auf dem klaren und leuchtstarken Display können auch Bilder, sogar Videos dargestellt werden. Fotos sind scharf, lassen sich aber weder drehen noch vergrößern. Dafür laufen sie auf Wunsch parallel zur Musik in einer Dia-Show ab.
Für die Übertragung von Fotos und Videos muss eine im Lieferumfang enthaltene Software bemüht werden. Aus dem Explorer heraus funktioniert dies nicht. Videos auf einer für diesen Zweck extrem kleinen Anzeige anzusehen, grenzt generell an Quälerei. Dennoch - für kurze Clips, die man auch gerne auf Mobiltelefonen ablegt, ist der e270 auf jeden Fall zu haben. Die Bewegtbilder laufen angenehm flüssig und fast ohne merkbare Aussetzer.
Ein kleines eingebautes Mikrofon macht unser Testmodell zum vollwertigen, digitalen Diktiergerät. Ein seitlicher Extraknopf führt aus jeder Menüebene direkt zum Aufnahmemodus, falls es einmal schnell gehen muss. Die Qualität der Aufzeichnungen lässt sich nicht beeinflussen, im Test lieferte das Mikro aber sehr brauchbare, klar verständliche Ergebnisse ab.
Fazit
Am Sandisk e270 stimmt vieles, aber leider noch nicht alles. Im direkten Vergleich zum iPod Nano hat er zwar die Nase vorn, nicht zuletzt auf Grund der üppigeren Ausstattung. Einen Player mit austauschbarem Akku, Erweiterungsschacht für Speicherkarten und bis zu acht Gigabyte großem Flashspeicher suchen Sie anderswo vergeblich.
Allerdings plagen den Player auch ein paar ernstzunehmende Schwächen beim Hauptaufgabengebiet eines MP3-Spielers: dem Klang. Besonders störend ist hier die geringe Maximal-Lautstärke. Zum Lieferumfang der e200-Serie gehört ein USB-Kabel, Kopfhörer, eine simple Stofftasche, ein Trageband sowie eine Software-CD.
Weitere Informationen
Wie geht's weiter? Zu diesem Thema haben wir eine redaktionelle Übersicht erstellt. Sie finden das Special zu MP3-Player hier.
