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10.09.2006
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Aus den Fehlern der Konkurrenz gelernt, aber nicht alles richtig gemacht.

Besserwisser unter den MP3-Playern: Sandisk sansa e270 im Test

MP3-Hardware

Ebenfalls ein wenig ärgerlich ist die Tatsache, dass sich lediglich eine Wiedergabeliste direkt vom Player aus verwalten lässt (On-The-Go). Dafür können einzelne Songs mit Hilfe eines Punktesystems bewertet werden. Eine mechanische Tastensperre verhindert wirkungsvoll ein ungewolltes Ein- und Ausschalten des Players.

Hörtest

Der e270 unterstützt mit MP3 und WMA(DRM) nur sehr wenige Musikformate. Immerhin kommt er auch mit dem Hörspielformat Audible klar. Unsere Test-Wiedergabeliste bringt er im Grundzustand ohne Zuhilfenahme des Equalizers recht ausgewogen ans Ohr.

Einen dicken Minuspunkt handelt sich der e270 für eine sehr niedrige Maximal-Lautstärke ein. Liegt diese mit In-Ear-Kopfhörern, die direkt in den Gehörgang eingeführt werden, noch gerade eben in einem akzeptablen Bereich, vermissen wir bei geschlossenen Studio-Kopfhörern die Durchsetzungskraft.

Kopfhörer des Sandisk e270

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Die Kopfhörer gehören zum Lieferumfang. Der Klang liegt im Durchschnitt

Positiv ausgedrückt: Einen Hörsturz müssen Sie beim täglichen Musikhören mit dem sansa nicht befürchten. Negativ gesagt: Der Lautstärkeregler befindet sich fast immer am Anschlag und das Lieblingsstück vermischt sich in öffentlichen Verkehrsmitteln allzu sehr mit den Umgebungsgeräuschen. Eine softwareseitige Lösung des Problems ist noch nicht in Sicht. Bleibt die Hoffnung, dass sich Sandisk mit Hilfe eines Firmware-Updates des Problems annimmt.

Insgesamt stehen sieben Equalizer-Presets zur Auswahl, um den Klang des Players an die jeweilige Musikrichtung und Hörgewohnheiten anzupassen. Zusätzlich kann sich der Nutzer an einem frei definierbaren Klangregler austoben. Die Wirkung der Presets ist jedoch alles andere als überzeugend.

Zu dumpf und gekünstelt, fast wie in Watte gepackt, wird der Klang hier modifiziert. Das beste Klangerlebnis lieferte der Player daher in der Grundeinstellung. Effekt wie SRS sucht man im übersichtlichen Menü vergeblich. Nachteile, mit denen sich auch der Klassenprimus von Apple herumplagt. Dennoch gefiel uns der Sound vom Sandisk-Player einen Tick weit besser.


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