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10.09.2006
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Aus den Fehlern der Konkurrenz gelernt, aber nicht alles richtig gemacht.

Besserwisser unter den MP3-Playern: Sandisk sansa e270 im Test

MP3-Hardware

Nicht gelernt haben die Sansa-Väter vom nicht handelsüblichen USB-Anschluss des iPods. Auch der e270 will mit einem im Lieferumfang enthaltenen Spezialkabel an den Rechner angeschlossen und mit Strom versorgt werden. Unpraktisch, wenn man unterwegs ist oder das Kabel komplett verlegt hat. Dann hilft nur noch eine Neuanschaffung.

Dafür gibt es einen vom Nutzer selbst austauschbaren Lithium-Ionen-Akku, der im Test für eine Laufzeit von 19,5 Stunden zu haben war. Einfach vier Schrauben auf der Rückseite entfernen und schon lässt sich der Energiespeicher wie bei einem Mobiltelefon entfernen – vorbildlich.

Anschluss an den Rechner

Ebenso mustergültig gibt sich der Testkandidat beim Anschluss an den Rechner. Der Nutzer hat die freie Wahl - entweder man gleicht die Musikbibliothek über den Windows Media Player ab oder man kopiert die Daten direkt per Drag-and-Drop aus dem Microsoft Explorer. Auf dem Player angekommen, lässt sich das Liedgut nach Kriterien wie "Titel", "Album", "Interpret" oder "Genre" ordnen.

Bedienung

An Apples Clickwheel haben sich schon viele Hersteller die Zähne ausgebissen. Kaum eine Steuerung ist so intuitiv erlernbar wie die des iPods. Auch der e270 wird über ein Rad bedient. Sandisk greift das Prinzip auf, ohne dabei die berührungsempfindliche Steuereinheit bloß zu kopieren.

Sandisk e270

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Kein Clickwheel: Das Drehrad ist trotzdem sehr gut bedienbar. Kritik ernten dafür die übrigen Tasten.

Das Bedienrad steht aus dem übrigen Gehäuse leicht hervor, lässt sich sehr gut ertasten und wird von einem blauen Licht hintergrundbeleuchtet. Ein mittiger Knopf dient der Bestätigung von Menüeinträgen. Fünf weitere Tasten sind um das Rad herum gruppiert. Da sie bündig mit dem Gehäuse abschließen, sind sie weitaus schwieriger mit den Fingern zu treffen. In der Hosentasche ist es nahezu unmöglich.

Großformatige Symbole helfen bei der Bedienung. Die gesamte Steuerung geht schnell in Fleisch und Blut über. Schaltet man den Sandisk während der Musikwiedergabe aus, merkt er sich die exakte Stelle im Lied (Resume-Funktion) und setzt nach einem Neustart an gleicher Stelle die Wiedergabe fort. Dauerhafte Lesezeichen (Bookmarks) lassen sich hingegen nicht setzen – sehr zum Leidwesen der Hörspielfreunde.


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