Aus den Fehlern der Konkurrenz gelernt, aber nicht alles richtig gemacht.

Besserwisser unter den MP3-Playern: Sandisk sansa e270 im Test

Ein gutes Abendessen wird erst durch stimmige Gewürze und den passenden Wein zum perfekten Dinner. Doch wie verbessert man einen MP3-Player, von dem die ganze Welt glaubt, er sei das Maß aller Dinge? Richtig, indem man dessen sicherlich vorhandene Schwachstellen ausfindig macht. Nach zahlreichen anderen Herstellern tritt nun Sandisk mit der e200-Serie an, dem Kultplayer iPod Nano von Apple den Rang abzulaufen. Netzwelt nimmt das Modell e270 mit einem sechs Gigabyte großem Flashspeicher unter die Lupe.

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Sandisk sansa e270 - Die Kopfhörer gehören zum Lieferumfang.
Die Kopfhörer gehören zum Lieferumfang.

Inhaltsverzeichnis

  1. 1Inhalt
  2. 2Zurück auf Los - aus den Fehlern der Konkurrenz lernen
  3. 3Anschluss an den Rechner
  4. 4Bedienung
  5. 5Hörtest
  6. 6Foto und Video
  7. 7Fazit

Stellen Sie sich vor, Sie hätten die Fäden eines großen Konzernes in der Hand. Als leitender Angestellter ist es Ihre Aufgabe, ein Konkurrenz-Produkt zum überaus erfolgreichen iPod Nano von Apple auf die Beine zu stellen. Keine leichte Aufgabe, an der viele Ihrer Vorgänger verzweifelten und scheiterten. Der Kaffee steht auf dem Tisch, das leere Blatt Papier liegt auf den Knien. Wie gehen Sie vor?

Inhalt

Sandisk e270

Zurück auf Los - aus den Fehlern der Konkurrenz lernen

Denken Sie nach - der iPod ist zwar überaus erfolgreich, doch auch an ihm ist längst nicht alles Gold, was glänzt. Hier die bekanntesten Schwachstellen:

    - Gehäuse: Es sieht zwar sehr schick aus, verkratzt aber schneller als Sie "Apple iTunes Musicstore" sagen können. Womit wir beim zweiten dicken Kritikpunkt wären, der
    - Zwangssoftware iTunes: Prinzipiell ist das Duo iPod/iTunes eine sehr komfortable Angelegenheit. Nur bringt sie auch viele Einschränkungen mit. Musik lässt sich ausschließlich mit der Apple-Software auf den Player schaufeln. Und wenn verschiedene Rechner ins Spiel kommen, wird es richtig kompliziert. Besser, man lässt dem Nutzer die Wahl, auf welche Art und Weise er seine Songs und Daten abgleicht.
    - Akku: Ein Ärgernis, das der iPod der ersten Generation an die nachfolgenden Modelle weitervererbt hat. Vom Nutzer nicht selbst austauschbar, ist eine Reparatur sehr zeit- und kostenintensiv.
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Sie wissen nicht wie Sie diese Punkte am besten umsetzen sollen? Keine Sorge, beauftragen Sie einfach jemand anderes mit dieser Aufgabe. Sandisk zum Beispiel.

Und die Verantwortlichen dort haben die genannten Kritikpunkte beherzigt. Herausgekommen ist ein nett anzuschauender, circa 9,0 x 4,3 x 1,4 Zentimeter großer, und 74 Gramm schwerer Player mit konkurrenzlos großem Flashspeicher. Erhältlich ist er als e250 mit zwei Gigabyte, als e260 mit vier Gigabyte, als in der von uns getesteten Version mit sechs Gigabyte und seit kurzem als e280 mit satten acht Gigabyte Kapazität. Die Preise beginnen bei etwa 120 Euro und enden bei circa 220 Euro für die Top-Version. Apples Nano-Reihe endet bei einem Speicher von derzeit vier Gigabyte.

Sandisk e270

Bis auf einige Schwächen hinterlässt der e270 einen guten Eindruck im Test

Als Spezialist für Speicherkarten ist es für Sandisk natürlich eine Selbstverständlichkeit, dass sämtliche Modelle der Sansa-Reihe eine Erweiterung der Kapazität erlauben. Ein seitlich in das Gehäuse eingelassener Schacht nimmt Micro-SD-Karten bis zwei Gigabyte auf. Leider liegt dieser völlig offen, Staub und Dreck können so unter Umständen ungehindert den Weg in das Innnere des Gerätes finden.

Vorne Kunststoff, hinten Metall - das Gehäuse des Players ist zweigeteilt und sehr widerstandsfähig gegen Kratzer, aber anfällig für Fingerabdrücke. Ein Display mit einer Diagonalen von 4,5 Zentimetern stellt Infos, Bilder und sogar Videos mit einer Auflösung von 220 x 176 Pixeln dar. Die Ablesbarkeit ist hervorragend, selbst bei direkter Sonneneinstrahlung.

Sandisk sansa e270

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