Alle versteckten Kniffe von Google vorgestellt
Tipps und Tricks fürs professionelle Googlen
Fabian Parusel
Google hält noch eine Reihe weiterer Operatoren für die Internetsuche bereit. Über [info:] erhalten Sie Informationen zu einer bestimmten Webseite. Wie bei den anderen Operatoren auch muss das Objekt der Suche hinter den Doppelpunkt gestellt werden, ohne Leerzeichen. Als Ergebnis zeigt Google eine Liste mit Informationen zur netzwelt. Darunter auch eine Version der Webseite aus dem Cache von Google. So können Sie auf eine zurückliegende Version der netzwelt oder anderer Webseiten zugreifen.
Die Cache-Version eines Webauftritts kann man allerdings auch mit einem gesonderten Operator aufrufen: indem Sie [cache:] verwenden und die Adresse der anzuzeigenden Seite einfach wieder hinter den Doppelpunkt setzen. Ebenso funktioniert es mit dem Operator [related:], der artverwandte Webseiten anzeigt.
Suchen Sie eine Webseite mit bestimmter URL, so hilft der Operator [inurl:], er funktioniert wie alle anderen Operatoren und gibt als Ergebnis nur Webseiten, die den an den Operator angeschlossenen Suchbegriff in der Web-Adresse beinhalten. Nach demselben Muster arbeitet auch [intitle:], dabei werden nur Seiten ausgegeben, die den Suchbegriff im Seitentitel tragen. Komplettiert wird die Operator-Gruppe durch [intext:]. Dieser Befehl durchsucht den Webseitentext nach dem entsprechenden Suchbegriff.
Nützliche Informationen
Mit diesen Operatoren und Suchtipps sollte nun jede Suche zum Erfolg führen. Es gibt jedoch generelle Fragen zu Google, die an dieser Stelle geklärt werden sollten. Groß- und Kleinschreibung zum Beispiel: Es spielt keine Rolle, ob sie netzwelt, Netzwelt oder nEtZwElT in die Suchmaske eingeben, Google weiß, was gemeint ist. Eine einzige Ausnahme macht die direkte Suche nach Bahnverbindungen, ansonsten ist es einerlei. Genauso macht Google keinen Unterschied zwischen "ph" und "f", die Suchmaschine sucht automatisch nach Varianten in der Schreibweise, etwa bei der Eingabe von "Grafik" auch nach der mittlerweile überholten Schreibweise "Graphik". Auch "bayrisch" und "bayerisch" behandelt Google als einen Suchbegriff.
Google ist ein stetiger Begleiter im Web geworden. Information ist mit der Suchmaschine aus Mountain View allgegenwärtig, kommt eine Frage zu irgendeinem Thema auf, führt der erste Weg zu Google und in Windeseile flackert die Antwort über den Schirm. Der Name "Google" stammt übrigens von der Zahl "Googol", einer eins mit hundert Nullen. Sehr bescheiden.
Weitere Artikel zum Thema
-
Link-Wink: Forestle - die grüne Suchmaschine
Mit jeder Suche 0,1 Quadratmeter Regenwald retten
-
Google Earth: Einblick in Flüchtlingslager
Dokumentationsauftrag in Zusammenarbeit mit UN
-
Freeware der Woche: Google Hacks
Dateien, Passwörter und Torrents finden
Links zum Artikel
Mehr über: Internet, Google
Diesen Artikel verlinken
Dieser Artikel steht unter einer Creative Commons-Lizenz.
nach oben



