Alle versteckten Kniffe von Google vorgestellt
Tipps und Tricks fürs professionelle Googlen
Fabian Parusel
Einige Dateien verstecken sich regelrecht in den Weiten des Webs, doch auch für diesen Zweck bietet Google ein spezielles Zauberwort: [ext:]. Diese Funktion eignet sich zum Beispiel zum Aufspüren eines bestimmten PDF-Dokuments. Wird hinter die Suchanfrage ext:pdf gestellt, so gibt Google nur die gefundenen PDF-Dokumente in den Suchergebnissen aus, HTML-Webseiten werden nicht angezeigt.
Ins Kino ohne vorher eine Kritik gelesen zu haben, für viele Kinofans undenkbar. Google bietet einen praktischen Service dazu, bislang leider nur in englischer Sprache. Geben Sie [movie:] zusammen mit dem Filmtitel hinter dem Doppelpunkt in die Suchmaske ein, so spuckt Google eine Reihe von Rezensionen zu dem Film aus. Ein Bewertungssystem zeigt auf einen Blick die Meinungen verschiedener Kritiker und vermittelt einen schnellen Eindruck des Films.
Eine schnelle Definition eines Begriffs liefert das Kommando [define:]. Der zu definierende Begriff wird einfach hinter den Doppelpunkt eingegeben und Google spuckt umgehend die Definitionen verschiedener Quellen aus. Dieser Befehl greift auch auf deutsche Quellen zu, sodass Sie auch deutschsprachige Informationen erhalten. Zudem bietet Google unten auf der Seite die Möglichkeit, die aufgerufene Definition in weiteren Sprachen anzeigen zu lassen. Als Beispiel zeigt netzwelt Googles Definition eines Weblogs:
Klick vergrößert. - Googles Definition eines Weblogs.
Wer oft mit der Bahn unterwegs ist, kennt die Web-Adresse der Bahn sicherlich auswendig, über die Google Suchmaske gelangen Sie allerdings noch schneller ans Ziel. Einfach Abfahrts- und Zielort eingeben und als erstes Ergebnis erscheint die gewünschte Verbindung der Deutschen Bahn. Wird noch der Indikator Ankunft oder Abfahrt samt Zeitangabe dahinter gesetzt, erscheint direkt die passendste Verbindung. Zum Beispiel [Köln Dortmund ankunft 15:00], das Wort "Ankunft" muss klein geschrieben sein, sonst versteht der Dienst es merkwürdigerweise nicht.
Wie schreibt sich doch gleich "ziemlich"? Mit oder ohne "h"? Fragen Sie einfach Google, die Schreibweise mit den meisten Treffern ist ziemlich sicher die richtige. In diesem Fall stehen circa 800.000 Treffer für "ziehmlich" gegen etwa 50 Millionen Treffer für "ziemlich". Das Verhältnis ist eindeutig, und deshalb kann man verlässlich sagen, dass die Version ohne "h" richtig ist. In den meisten Fällen gibt Google bei falsch geschriebenen Worten die richtige Schreibweise auch von selbst an, in dem es bei der Eingabe von "ziehmlich" fragt: "Meinten Sie: ziemlich?"
Druckversion | Links zum Artikel | Kommentare
« zurück 1 | 2 | 3 | 4 | 5 weiter »
Mehr über: Internet, Google
-
Google Maps fürs Handy: Fahrpläne von Bus und Zug
Neue Funktion bisher in Amerika verfügbar -
Google Earth: Globus bekommt Google News spendiert
Neues Layer für Nachrichtenhungrige -
Google Sites: Gemeinschaftlich Webseiten erstellen
Kollaborative Google-Inhalte
Links zum Artikel
Diesen Artikel verlinken
Dieser Artikel steht unter einer Creative Commons-Lizenz.
nach oben




