Schnelleres Filesharing durch Internet-Provider-Proxys

ProxyShare: Schnelles P2P über Proxy-Server

Jeder Filesharer kennt das Problem: Trotz Sechs-Mbit-Leitung, offener Ports und hoher ID will der Download aus eMule und Co. einfach nicht so richtig in die Gänge kommen - die Internet-Leitungen der Uploader sind einfach zu schmal. Oder schlimmer: 99 Prozent einer Datei sind schon auf der Platte, aber der Typ, der als Einziger die restlichen 500 Kilobyte anbietet, ist gerade nicht online.

ProxyShare: Schnelles P2P über Proxy-Server
ProxyShare

Inhaltsverzeichnis

  1. 1Proxy-Server: Daten-Puffer im Netz
  2. 2P2P über Datenpuffer
  3. 3Nicht alles eitel Sonnenschein
  4. 4Fazit: Interessanter Konkurrent für eDonkey und BitTorrent

Das sind dann in der Regel Momente, wo der gemeine Filesharer am liebsten tief gefrustet gegen den Rechner treten möchte. Wie oft die Entwickler von ProxyShare ihre PCs gekickt haben, konnte netzwelt nicht in Erfahrung bringen - zumindest waren die Tücken und Macken anderer P2P-Netze jedoch Anlass, ein neues Filesharing-Netz inklusive eines passenden Clients auf die Beine zu stellen. Den Namen ProxyShare trägt das Netz deshalb, weil von Filesharern angeforderte Dateien nicht direkt von den Rechnern anderer User, sondern von den Proxy-Servern der Internet Service Provider (ISP) heruntergeladen werden sollen.

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Der Vorteil dabei: Die Verbindung zu den Proxy-Servern der ISPs wie T-Online oder Arcor ist in der Regel wesentlich schneller als zu dem Rechner eines anderen P2P-Users. Wer sich beispeilsweise eine Sechs-Mbit-DSL-Verbindung leistet, kann bei der Verbindung zum Proxy-Server seines ISPs meist auch die gesamte Bandbreite seiner Leitung für den Download nutzen. Ein weiterer Pluspunkt: Ein Proxy-Server geht, anders als ein Filesharer, nicht einfach offline und enthält die letzten 500 Kilobyte einer Datei der P2P-Gemeinde vor. Stattdessen sind die Rechner 24 Stunden am Tag, sieben Tage die Woche online.

Proxy-Server: Daten-Puffer im Netz

Die Proxy-Server der Internet Service Provider haben die verschiedensten Aufgaben - unter anderem, den Datenverkehr im Netz in Maßen zu halten und damit dafür zu sorgen, dass T-Online und Co. nicht allzu viele Traffic-Kosten bezahlen müssen. Dazu werden die Proxy-Server in den Datenverkehr zwischen User und Webserver eingeklinkt. So können sie Browser-Anfragen an Webserver speichern, die von Nutzern gestellt wurden. Ebenso können die Ergebnisse der Anfragen - im besten Fall eine zurückgelieferte Webseite oder andere Dateien - auf dem Proxy zwischengespeichert werden.

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Im Forum diskutierenBeiträgeinsgesamt 5 Beiträge

außerdem gibts diese isp cache funktion auch bei azureus usw, wenn der isp nitspielt

"ob es auch schlimm ist, wenn eine solche software closed source ist, weiß ich nicht recht. open source würde vielleicht dazu führen, dass man lücken schneller nutzen könnte, um an nutzerdaten zu gelangen." ...

gut, dass er kein geld verdient könnte man als idealismus bezeichnen. ob es auch schlimm ist, wenn eine solche software closed source ist, weiß ich nicht recht. open source würde vielleicht dazu führen, dass man...

Pleitegeier zustimm. Der Programmierer konnte oder wollte nicht den nachweis darüber erbringen ob seine Software wirklich sicher ist. Da PS keine Werbung enthält und mit hohem aufwand weiterentwickelt wird,...

Hi, auf Gulli.com hab es mal eine längere diskussion, mit dem Endergebnis, dann der Macher völlig inkompetent ist und dass die Software ab einer bestimmten Nutzerzahl nicht mehr richtig laufen wird,...

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