Schnelleres Filesharing durch Internet-Provider-Proxys
ProxyShare: Schnelles P2P über Proxy-Server
Filesharing
Jeder Filesharer kennt das Problem: Trotz Sechs-Mbit-Leitung, offener Ports und hoher ID will der Download aus eMule und Co. einfach nicht so richtig in die Gänge kommen - die Internet-Leitungen der Uploader sind einfach zu schmal. Oder schlimmer: 99 Prozent einer Datei sind schon auf der Platte, aber der Typ, der als Einziger die restlichen 500 Kilobyte anbietet, ist gerade nicht online.
Das sind dann in der Regel Momente, wo der gemeine Filesharer am liebsten tief gefrustet gegen den Rechner treten möchte. Wie oft die Entwickler von ProxyShare ihre PCs gekickt haben, konnte netzwelt nicht in Erfahrung bringen - zumindest waren die Tücken und Macken anderer P2P-Netze jedoch Anlass, ein neues Filesharing-Netz inklusive eines passenden Clients auf die Beine zu stellen. Den Namen ProxyShare trägt das Netz deshalb, weil von Filesharern angeforderte Dateien nicht direkt von den Rechnern anderer User, sondern von den Proxy-Servern der Internet Service Provider (ISP) heruntergeladen werden sollen.

ProxyShare
Der Vorteil dabei: Die Verbindung zu den Proxy-Servern der ISPs wie T-Online oder Arcor ist in der Regel wesentlich schneller als zu dem Rechner eines anderen P2P-Users. Wer sich beispeilsweise eine Sechs-Mbit-DSL-Verbindung leistet, kann bei der Verbindung zum Proxy-Server seines ISPs meist auch die gesamte Bandbreite seiner Leitung für den Download nutzen. Ein weiterer Pluspunkt: Ein Proxy-Server geht, anders als ein Filesharer, nicht einfach offline und enthält die letzten 500 Kilobyte einer Datei der P2P-Gemeinde vor. Stattdessen sind die Rechner 24 Stunden am Tag, sieben Tage die Woche online.
Proxy-Server: Daten-Puffer im Netz
Die Proxy-Server der Internet Service Provider haben die verschiedensten Aufgaben - unter anderem, den Datenverkehr im Netz in Maßen zu halten und damit dafür zu sorgen, dass T-Online und Co. nicht allzu viele Traffic-Kosten bezahlen müssen. Dazu werden die Proxy-Server in den Datenverkehr zwischen User und Webserver eingeklinkt. So können sie Browser-Anfragen an Webserver speichern, die von Nutzern gestellt wurden. Ebenso können die Ergebnisse der Anfragen - im besten Fall eine zurückgelieferte Webseite oder andere Dateien - auf dem Proxy zwischengespeichert werden.
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Hi,
auf Gulli.com hab es mal eine längere diskussion, mit dem Endergebnis, dann der Macher völlig inkompetent ist und dass die Software ab einer bestimmten Nutzerzahl nicht mehr richtig laufen wird, weil die Proxyserver die Dateien rausschmeißen.
Sicherheit wird wohl auch nicht wirklich erzeugt.
Pleitegeier zustimm.
Der Programmierer konnte oder wollte nicht den nachweis darüber erbringen ob seine Software wirklich sicher ist. Da PS keine Werbung enthält und mit hohem aufwand weiterentwickelt wird, stelltt sich die Frage wie sich der Programierer finanziert. Das PS Closed Source ist, hinterlässt einen faden Beigeschmack.
Fazit: Finger weg. Ihr tauscht Sicherheit gegen Geschwindigkeit
gut, dass er kein geld verdient könnte man als idealismus bezeichnen. ob es auch schlimm ist, wenn eine solche software closed source ist, weiß ich nicht recht. open source würde vielleicht dazu führen, dass man lücken schneller nutzen könnte, um an nutzerdaten zu gelangen.
aber natürlich stimme ich euch auch zu. es wird niemals eine hundertprozentige sicherheit geben. wer solche programme nutzt, um das urheberrecht zu verletzen, der muss immer damit rechnen erwischt zu werden.
"ob es auch schlimm ist, wenn eine solche software closed source ist, weiß ich nicht recht. open source würde vielleicht dazu führen, dass man lücken schneller nutzen könnte, um an nutzerdaten zu gelangen."
Ganz genau, denn wie jeder weiß, ist ja OpenSource-Software aus Prinzip unsicher. Wie man es besser macht, zeigt ja z.B. Microsoft mit seinem Closed-Source-Betriebssystem!
Es geht bei "Sicherheit" weniger um die Frage, ob man erwischt wird, wenn man damit illegales Zeugs runterlädt. Viel mehr stellt sich die Frage, ob man nicht Löcher ins System reißt, wenn man ProxyShare auch nur installiert. Mal ganz davon abgesehen, was das Programm vielleicht noch so an "Funktionalitäten" mitbringt...
Die Diskussion auf Gulli.com hat mich auf jeden Fall davon überzeugt, ProxyShare niemals zu verwenden, egal wie "toll" es zu sein scheint. Da gibt es zu viele Ungereimtheiten.
außerdem gibts diese isp cache funktion auch bei azureus usw, wenn der isp nitspielt
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