Kostenlose Beta-Version jetzt auch für Windows
Professionelle Bildverwaltung: Adobe Lightroom im Porträt
Sebastian Griesbach
Adobe Lightroom - Die kostenlose Beta-Version des umfangreichen Bildverwalters steht seit Ende Juli nun auch Windowsnutzern zur Verfügung. Die ebenso für Macintosh-Systeme erhältliche Software bietet professionellen Fotografen eine komfortable Lösung für das Management ihres digitalen Bildbestandes. Netzwelt hat sich die Betaversion von Lightroom einmal genauer angeschaut.
Inhalt
- Adobe Lightroom - Die Bibliothek
- Adobe Lightroom - Der Entwicklungsbereich
- Adobe Lightroom - Präsentation und Druck
- Adobe Lightroom - Das Fazit
Bildmanager oder Bildverwalter sind seit dem Durchbruch der digitalen Fotografie kaum mehr wegzudenken. Sie organisieren und archivieren den immer größer werdenden Bildbestand. Die Archivierung von Bildern in Alben und Fotomappen ist längst passé. Adobe Lightroom ist nun die Antwort auf Apples Aperture und Googles Picasa. Mit Lightroom können die Bilder direkt von der Kamera importiert und anschließend sortiert, bearbeitet und archiviert werden. Auf der Adobe-Homepage kann die Lightroom Public Beta 3 (14,3 Megabyte, Sprache: Englisch) nach einer kostenlosen Registrierung heruntergeladen werden. Voraussetzung ist ein Windows XP Service Pack 2, Pentium 4 Prozessor, 1024 x 768 Pixel Bildschirmauflösung und mindestens ein Gigabyte freier Festplattenspeicher. Im Folgenden wollen wir Ihnen die wichtigsten Anwendungen der äußerst umfangreichen Windows Beta-Version vorstellen.
Die Lightroom Programmoberfäche ist in vier große Bereiche aufgeteilt, die den gesamten Arbeitsablauf vom Import bis hin zum Druck abdecken. Nach jedem Start von Lightroom landet der Fotograf zunächst in der Bibliothek (Library). Die Bibliothek verwaltet, sortiert und organisiert den Fotobestand und Import. Der Entwicklungsbereich (Develop) dient der Bearbeitung der Fotos. Hier stehen dem Fotografen, im Gegensatz zu anderen Bildverwaltungsprogrammen, enorm viele Anwendungsmöglichkeiten zur Verfügung. In der Kategorie Slideshow lassen sich professionelle Diashows erstellen und die Print-Kategorie sorgt dafür, dass die Bilder schnell im richtigen Format und Layout gedruckt werden können.
Adobe Lightroom - Die Bibliothek
Die Bibliothek ist der am meisten genutzte und zugleich auch wichtigste Anwendungsbereich bei Lightroom. Alle Fotos werden nach dem Import in der Library gespeichert. Die Library-Oberfläche teilt sich wiederum in vier Teilbereiche auf. Das linke Panel beinhaltet Informationen zu den verschiedenen Ordnern und Kategorien in der Library selbst. Die Bilder landen nach dem Import zunächst alle in so genannten Shoots-Ordnern.
Importiert man ganze Ordner von der Festplatte nach Lightroom, so behalten die Shoot-Ordner auch die ehemalige Ordnerbezeichnung. Der Fotograf hat allerdings die Möglichkeit, die Fotos in Auswahl-Ordner (Collections) zu kopieren. Besonders gelungene Exemplare lassen sich so schneller wieder finden. Zudem steht ein praktisches Ratingsystem zur Verfügung, wonach Bilder mit Sternen von eins bis fünf gewertet werden können. Fotos können somit nicht nur nach Schlüsselwörtern in den EXIF-Metadaten, sondern auch nach Höhe des Ratings gesucht werden.
Druckversion | Links zum Thema | Kommentare
-
HDTV für Webinhalte: Adobe Flash Player 9 erschienen
Hochauflösende Videos dank H.264 und Multicore-Support -
Link-Wink: Tipps zu Photoshop bei Adobe TV
Video-Portal mit Tutorials von Adobe -
Adobe Flash Player: Version 10 als Beta verfügbar
Entlastung für den Prozessor und variables Streaming
Mehr über: Software, Tutorials, Bildbearbeitung, Foto-Software
Links zum Thema
Jetzt sind Sie dran.
Kommentieren
Professionelle Bildverwaltung: Adobe Lightroom im Porträt von netzwelt.de steht unter einer Creative Commons-Lizenz. Sie dürfen die Texte für nicht-kommerzielle Zwecke nutzen, bei Angabe und Verlinkung der Quelle "netzwelt.de".
Klicken Sie hier für weitere Informationen
nach oben









