OpenSource-CDs: Überblick über die kostenlosen Software-Sammlungen
Das Urgestein: Die OpenSource CD
Um die Office-Umgebung komplett zu machen, liegt dem Paket auch die deutsche Rechtschreibprüfung und Silbentrennung bei. Dazu gibt es eine Offline-Dokumentation und eine Datenbank mit einer großen Auswahl an Vorlagen, ClipArts und Schriftarten. Mehr bietet auch die kommerzielle Lösung aus dem Hause Microsoft nicht.
Neben dem freien OpenOffice bietet die PrOOo-Box eine kleine Zusammenstellung weiterer nützlicher Programme, die auf keinem System fehlen sollten. Darunter finden sich auch der bekannte Webbrowser Firefox und sein Kollege Thunderbird, der sich um E-Mails und RSS-Feeds kümmert. Dazu gibt es das kostenlose Zipping-Tool 7-Zip, um Archive ein- und auszupacken.
Im Jahr 2004 ist das Projekt gestartet. Damals fasste die CD rund 70 Freeware- und OpenSource-Programme. Bis heute folgten fünf weitere Versionen der CD. Mittlerweile ist das Fassungsvermögen einer CD zu klein geworden, um alle Programme auf eine Disk zu schreiben. Deshalb beginnt nun die Ära der OpenSource-DVD. Aus 70 sind 210 Programme geworden und mittlerweile bringt auch die OpenSource-DVD die OpenOffice-Suite mit.
In der Rubrik Office-Programme hat das Projekt neun neue Tools aufgenommen, darunter auch Calamar, eine mandantenfähige Finanzbuchhaltung. Unter den 210 Programmen sind viele Helfer aus den verschiedensten Anwendungsgebieten: Desktop, Grafik, Internet/Netzwerk, Multimedia, Office, Sicherheit, Spiele und Tools. Unter diesen Rubriken verbergen sich alte Bekannte der OpenSource-Szene, wie GIMP oder Cuttermaran, aber auch noch eher unbekannte Programme, wie zum Beispiel DQSD: Dabei handelt es sich um ein Tool, das der Taskleiste eine Internet-Suchmaske hinzufügt.
Ein Gigabyte Freeware
Autor und Erfinder der OpenSource-CD/DVD ist Christian Trabi. Die 1,168 Gigabyte der DVD stecken in einer ISO-Datei, die schon fertig vorbereitet auf Ihrem Rechner ankommt. Die ISO-Datei kann mit nahezu allen Brennprogrammen auf einen DVD-Rohling geschrieben werden. Von dort aus lässt sich die DVD einfach durchsuchen und die Programme können einzeln auf dem System installiert werden.

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