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Skype: Mit neuer Hardware aus der Nische Erst nein, dann ja: Skype-Hardware für alle

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"Wir achten nicht darauf, was andere Firmen tun. Wichtig ist, was unsere Nutzer wollen." So lautete der Tenor vor rund einem Jahr, wenn man bei Skype nach Hardware-Lösungen abseits des Computers fragte. Seitdem hat sich einiges geändert, denn einen Monat später wurde Skype von eBay gekauft. "Wir wollen den Leuten die Freiheit geben, beim Telefonieren mit Skype mobil zu sein", heißt es heute. Ein Sinneswandel um 180 Grad.

"Wir achten nicht darauf, was andere Firmen tun. Wichtig ist, was unsere Nutzer wollen." So lautete der Tenor vor rund einem Jahr, wenn man bei Skype nach Hardware-Lösungen abseits des Computers fragte. Seitdem hat sich einiges geändert, denn einen Monat später wurde Skype von eBay gekauft. "Wir wollen den Leuten die Freiheit geben, beim Telefonieren mit Skype mobil zu sein", heißt es heute. Ein Sinneswandel um 180 Grad.

Am Anfang war der VoIP-Messenger: Der im Jahr 2003 von den KaZaA-Entwicklern Niklas Zennström und Janus Friis veröffentlichte Software-Client verbreitete sich dank leichter Bedienung und guter Sprachqualität schnell in der Gemeinde der Internet-Nutzer. Die Zahlen sprechen für sich: Das Programm wurde inzwischen rund 300 Millionen Mal heruntergeladen, bis zu sechs Millionen von 200 Millionen Nutzern sind gleichzeitig online. Im September 2005 erwarb eBay für mindestens 2,6 Milliarden Dollar die Eigentumsrechte an Skype.

Ein VoIP-Dienst wird erwachsen

Die bisherige, zugegeben recht große Nischen-Zielgruppe der Internet-Jünger ist den neuen Eigentümern jedoch nicht genug, das ganz große Telekommunikationsgeschäft lockt. Deshalb hat Skype inzwischen alte Standpunkte aufgegeben und die Produktion von Skype-Hardware unter Lizenz freigegeben. Stellen diese Geräte für bisherige Nutzer lediglich ein Mehr an Komfort dar, ist für andere die Grundvoraussetzung, das System Skype überhaupt zu nutzen. Das SIP-Protokoll macht es vor: Sind Router oder Telefon einmal eingerichtet, wissen auch Oma Anneliese und der vierjährige Enkel Simon damit umzugehen.

Die neuen Skype-Telefone lassen sich in drei Klassen einordnen: Reine WLAN-Telefone, die sich ausschließlich der IP-Telefonie an Access Point, Hotspot Co. bedienen, sowie schnurlose und stationäre Kombigeräte, die neben Skype auch die alte Festnetz-Telefonie beherrschen. So haben die Hersteller Belkin, Edgecore, Netgear und SMC WLAN-Handys entwickelt, die sich optisch kaum von einander unterscheiden, obwohl es sich laut Netgear-Sprecher Karsten Kunert um keine gemeinsame Entwicklung handelt.

Skype-Telefone

Geht man bei gleicher Optik auch von ähnlichem Innenleben der vier Geräte aus, sollte die Gesprächszeit der 90 Gramm schweren und zwischen 150 und 200 Euro teuren Geräte bis zu drei Stunden, die Betriebszeit um die 50 Stunden betragen. Für die Sicherheit im Wireless LAN soll auch die WPA2-Verschlüsselung bereit stehen. Hotspots mit Browser-Authentifizierung sind dagegen nicht nutzbar - für Studenten steht also manches Uni-Netzwerk nicht zur Verfügung. Das ist auch bei den mit dem SIP-Protokoll arbeitenden WLAN-Handys leider noch Standard, weshalb die Skype-Handys nicht im Nachteil sind.

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1 Kommentar

  • gloria schrieb Uhr
    AW: News - Skype: Mit neuer Hardware aus der Nische

    Bin z.Zt. in Abu Dhabi und versuche von hier die skype software zu laden. es kommt jedoch immer eine Fehlermeldung, evtl sei der Server uebrlastet. Weis jemand ob der Server tatsaechlich so ueberlastet ist oder kann es sein das die Adresse von den Emiratis geblockt wird? Wenn ja, macht es dann noch Sinn sich beim naechten Deutschlandbesuch die software zu laden oder ist man beim skypen auf den Kontakt zum skype server angewiesen. gloria

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