Im Test: Das T-One-Handy TC 300

Fazit & Lösung

T-One und die Konvergenz: Versteckte Kosten

Abgesehen davon, dass das TC 300 drei verschiedene Telefonie-Varianten beherrscht, sind die Funktionen nicht wirklich näher zusammen gerückt - jede Verbindungsart arbeitet für sich allein. Das wird besonders deutlich, wenn das Gespräch beim Verlassen des Einflussbereiches des eigenen WLAN-Routers abbricht. Soweit die Technik. Würde die Telekom das Produkt T-One nicht als Überall-Telefon bewerben, würde das wahrscheinlich aber weniger stören.

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Die Telekom-Tarife machen es auch nicht unbedingt leichter: Geht ein Anruf über die Festnetz-Nummer ein, während sich das Mobilteil außerhalb der Reichweite der WLAN-Basisstation befindet, wird der Anrufer über das Mobilfunknetz weitergeleitet. Überhaupt nicht schön, denn die Gebühren dafür trägt der angerufene T-One-Kunde. Hinzu kommt, dass die mit der VoIP-Vorwahl 032 beginnende T-Online-Rufnummer nicht aus allen Netzen heraus erreichbar ist. Ebenso sind Telefonate vom TC 300 über VoIP in das Sipgate-Netz nicht möglich, obwohl sich dieses hinter normalen Festnetzrufnummern verbirgt.

Trotz einigen Schwächen gefällt das TC 300 als WLAN-GSM-Kombigerät. Die Verschachtelung der Telekom-Tarife mit unbewusster Gesprächsweiterleitung ist dagegen wenig erfreulich. Wären TC 300 und Sinus TC 300 von sämtlichen Tarifen unabhängig zu haben, spräche nur der hohe Anschaffungspreis gegen die VoIP-Handy-Lösung: Ein SIP-Account mit lokaler Rufnummer als Festnetz-Ersatz in Kombination mit dem bestehenden Mobilfunkvertrag oder der Prepaid-Karte würden preislich deutlich besser abschneiden.

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