Im Test: Das T-One-Handy TC 300
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Die Sinus-Plattform
Wer das TC 300 als Festnetztelefon nutzen will, benötigt zusätzlich die Basistation Sinus TC 300. Optisch gleicht die Station einem kleinen Router mit Leuchtdioden für Betriebsbereitschaft, WLAN-Aktivität, Festnetzleitung und Konfigurationsmodus. Auf der Rückseite findet sich nur das Nötigste: WLAN-Antenne, Stromversorgung und RJ11-Telefonbuchse sorgen für Verbindung und Betrieb. Daneben gibt es drei Tasten, mit denen das Gerät ein- und ausgeschaltet, zurückgesetzt oder in den Konfigurationsmodus geschaltet werden kann.
Dank standardisierter WLAN-Verbindung nach 802.11b oder g lassen sich auch andere WLAN-Geräte als Festnetz-Telefon nutzen. Diese müssen allerdings mit WPA2-Schlüsseln umgehen können - ändern lässt sich das Sicherheitsprotokoll nicht. Überhaupt gibt es an der Sinus-Plattform nichts einzustellen - sobald das Gerät in den Konfigurationsmodus geschaltet wird, liegt alles Weitere bei den Mobilteilen. Das TC-300-Handy verfügt über ein voreingestelltes WLAN-Profil (@T-Com), das nur die Eingabe des mit der Basisstation gelieferten Schlüssels erfordert. Erst dann kann es losgehen.
Neben den Telefonie-Funktionen eignet sich das TC 300 auch zum Texten in Form von E-Mail, SMS und MMS. Während SMS und MMS ausschließlich über das Handynetz ihr Ziel erreichen, kann bei E-Mails das Übertragungsmedium eingestellt werden. Insgesamt 70 SMS und 70 E-Mails kann das Telefon speichern. Das Versenden von Bildern ist allerdings nicht als E-Mail-Anhang möglich, auch beim Empfang bleiben sämtliche Anhänge außen vor. Während des Feldversuches war das Senden von E-Mails auch über Drittanbieter wie GMX möglich, der Posteingang blieb jedoch trotz mehrmaligem Ändern der Einstellungen leer.
Die Texteingabe des TC 300 für SMS oder E-Mail ist nicht ganz so komfortabel wie bei modernen Handys. Zwar verfügt das Telefon über ein System zur Wortvervollständigung, an das Standard-T9 kommt dieses jedoch nicht heran. So sind bei manchen Tastenkombinationen nicht alle möglichen Wörter abrufbar. Im Gegensatz zu Textnachrichten in jeglicher Form muss das Adressbuch nicht komplett über die Handytastatur eingetippt werden: Ein USB-Datenkabel samt Software ermöglicht die Übernahme von Adressen im Outlook-Format.
WWW und WAP
In den Weiten des Internets kann man sich mit dem TC 300 nur begrenzt bewegen. Zwar ermöglicht ein integrierter Browser den Besuch von gewöhnlichen Internetseiten, doch ist deren Gebrauch nicht allein durch die Größe des Displays beschränkt. So kann der Browser weder individuelle Fahrplan- oder Wetterinformationen anzeigen noch Login-Informationen verarbeiten. Spezielle WAP-Seiten verursachen dagegen kaum Probleme.
TC 300
Mit der integrierten Kamera können Bilder mit einer Auflösung von 640 x 480 aufgenommen werden.
Die mitgelieferte Ladeschale ist kaum mehr als ein hübscher Winkelstecker: Das Mobilteil lässt sich genauso am Netzteil selbst anschließen.
Die Oberfläche ist allerdings sehr empfindlich gegenüber Verschmutzungen
Über die Mini-USB-Buchse wird das TC 300 geladen. Rechts nebenan ist der Stecker für den Ohrhörer
Die Basisstation Sinus TC 300 sorgt für die Anbindung an das Festnetz. Nur zu empfehlen, wenn kein DSL samt WLAN-Router zur Verfügung steht.
Weitere Informationen
Dieser Artikel bezieht sich auf das Produkt T-Com TC 300. Im Datenblatt finden Sie weitere Technische Daten zu T-Com TC 300. Zusätzlich haben wir ein Special zu Internettelefonie vorbereitet.
