Günstiger Navigations-PDA im Test: Yakumo deltaX 5 BT
Unterm Strich: Unser Fazit
Während der Fahrt ist der Bildschirm des Yakumo-PDA nicht immer einwandfrei ablesbar, vor allem direkte Sonneneinstrahlung macht der Anzeige zu schaffen. Praktisch für die Navigation ist die Möglichkeit, den Bildschirminhalt auf Knopfdruck um 90 Grad zu drehen. Abbiegevorgänge werden mit ausreichender Vorlaufzeit sowohl optisch als auch akustisch angekündigt. Die Frauenstimme aus dem Mono-Lautsprecher auf der Rückseite ist deutlich, aber heiser zu hören. Alternative Stimmen stehen leider nicht zur Auswahl.
Wer seine Outlook-Kontakte zuvor mit dem PC abgeglichen hat, kann auch direkt aus der Kontaktdatenbak heraus navigieren. Und dies in großen Teilen Deutschlands bis auf die Hausnummer genau. Geht das GPS-Signal verloren, benötigt das Duo Yakumo deltaX 5 BT und Marco Polo Mobile Navigator 3 eine gewisse Bedenkzeit, bis die Route neu berechnet wird. Staus umfährt das Bundle nur mit einem otional erhältlichen TMC-Datenkabel.
Kein vor Leistung strotzender Über-PDA, eher ein digitaler Adress- und Notizblock mit ausreichend großem Speicher - so lässt sich der "nackte" Yakumo-PDA deltaX 5 BT am besten beschreiben. Doch dank der eingebauten GPS-Antenne und in Verbindung mit der überzeugenden Software von Marco Polo mutiert er zum einfach zu bedienenden Wegfinder. Und das zu einem sehr zugkräftigen Preis.
Kritik erntet der Testkandidat für die verbesserungswürdige Haptik, den schlecht zu bedienenden Steuerungs-Joystick und das teilweise nur schwer lesbare Display. Top-Geräte, die mit höherer Auflösung und üppiger Ausstattung auflaufen, kosten aber auch schnell das Doppelte.
