Für iPods: Digitaler FM-Transmitter von Kensington im Test

Guter Klang vom Test-Duo

Lediglich vier Tasten und ein schmales, beleuchtetes Display befinden sich auf der Oberseite des Transmitters. Über eine Wippe wird die jeweilige Frequenz, welche auf dem Autoradio eingestellt wurde, gewählt. Und schon ertönt MP3-Musik aus dem Autoradio. Und das in einer bislang nicht gehörten Qualität.

Um eines von vornherein klarzustellen: Kabelgebundene Übertragungswege, etwa bei Anschluss des Players über den Line-In-Eingang des Autoradios oder über einen hochwertigen Kassettenadapter, klingen immer noch besser. Der Unterschied in der Klangqualität fällt aber deutlich geringer aus als etwa bei Griffins iTrip. Und längst nicht jedes Autoradio schluckt Kassetten oder bietet einen USB- oder einen Line-In-Anschluss.

In der Tat kann man mit dem Klang, den das Duo iPod und Kensington FM-Transmitter abliefert, zufrieden sein. Bässe und Höhen sind recht ausgeglichen, lediglich S-Laute dringen etwas zischend ans Gehör. Ein gewisses Grundrauschen ist fast immer zu hören. Bei voller Fahrt kann es zudem passieren, dass sich ein Radiosender in das eigene MP3-Musikprogramm schleicht.

Überträgt nicht nur Musik drahtlos, sondern lädt gleichzeitig auch den Akku des iPods: Kensingtons FM-Transmitter machte im Test eine gute Figur.

Dann hilft nur der Frequenzwechsel am Radio und am Gerät selbst. Praktischerweise lassen sich drei Frequenzen fest einprogrammieren. Dazu genügt ein längerer Druck auf eine der drei Tasten oberhalb des Displays. Wer immer die gleiche Strecke zur Arbeit fährt, kommt mit diesen drei Speicherplätzen problemlos aus.

Fazit

Überraschend, wie gut der Transmitter von Kensington in der Praxis funktioniert. Auf unserer Teststrecke von etwa 30 Kilometern war es kein einziges Mal notwendig, die eingestellte Frequenz zu wechseln. Allerdings waren die Hintergrundgeräusche im Bonner Innenstadtverkehr teilweise recht deutlich hörbar.

Netzwelt-Bewertung - Kauftipp

Für den unkomplizierten Musikspaß im Auto ist der Kensington daher eine Empfehlung wert. Alle, die kein Autoradio mit entsprechenden Anschlussmöglichkeiten haben, können so auch ohne Kabel unkompliziert Musik hören. Die höchsten Ansprüche an die Qualität darf man aber nicht anlegen. Zudem ist das Gerät mit einem Straßenpreis von etwa 55 Euro eines der teuersten seiner Art. Andere Modelle sind bereits für die Hälfte dieses Preises zu haben.

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