WaveCase: Mit der Digicam baden gehen

Passt meine Kamera?

Ausprobiert

Das Einlegen der Kamera bereitet keine Probleme, da nicht auf die genaue Position der Kamera geachtet werden muss. Es bleiben meistens ein paar Zentimeter Spielraum, damit die Kamera anders positioniert werden kann. Schon das erste Probefoto zeigt jedoch eine Schwierigkeit des WaveCase: Die Kameraautomatik hat zusätzlich den Blitz gezündet und auf dem Foto ist kaum etwas zu erkennen. Die klare Frontscheibe des WaveCase ist nicht dafür ausgelegt, den kamerainternen Blitz zu verwenden, sodass beim Blitzen fast das gesamte Licht ins Objektiv reflektiert wird. Die Folge ist eine unbrauchbare Aufnahme.

Kaiser weist daraufhin, dass der Blitzeinsatz nicht möglich ist, leider wird eben dieser aber häufig beim Schnorcheln oder bei Aufnahmen im grellen Sonnenschein als Aufheller benötigt. Ein weiteres Problem stellt die Bedienung von Zoomwippen dar, die über die Kameravorderseite bedient werden. Diese Wippe ist im WaveCase nicht zu erreichen. Bedienbar bleibt nur die Kamerarückseite und die Oberseite, auf der der Auslöser platziert ist. Die für den Test verwendete Canon Ixus 60 verfügt über eine derartige Wippe und so muss vor dem Schließen des WaveCase entschieden werden, mit welcher Zoomposition fotografiert werden soll. Andere Digitalkameras, deren Zoomtasten auf der Rückseite angebracht sind, sind dagegen problemlos zu bedienen.

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Das WaveCase im Strandeinsatz. Fast alles, was bisher für die Digitalkamera zu gefährlich war, kann mit dem All-Wetter-Gehäuse ausprobiert werden.

Sieht man von diesen Schwierigkeiten ab, bereichert das WaveCase den Fotografen jedoch um eine Vielzahl an neuen Fotomöglichkeiten. Am Strand ist Sand nun kein Problem mehr für die Digitalkamera, da sie sicher verpackt ist. Der nächste Wolkenbruch lädt gerade zu dazu ein, die Kamera samt WaveCase mit nach draußen zu nehmen und neue Motive zu finden. Ein Sturz des WaveCases beim Skifahren sollte dank der stabilen Konstruktion des Gehäuses keine Gefahr für die Kamera darstellen. Die Einsatzmöglichkeiten im Wassersport sind ebenfalls vielfältig, so lange sich alles bis maximal vier Meter Wassertiefe abspielt. Die überzeugende Verarbeitung des Schutzgehäuses gibt Vertrauen in die Sicherheit des WaveCase und man kann sich auf das Wesentliche, das Fotografieren, konzentrieren.

Jede Digitalkamera, die bestimmte Maße nicht überschreitet, kann Verwendung mit dem WaveCase finden. Die Maximalwerte betragen 56 Millimeter für die Höhe, 26 Millimeter in der Tiefe und 106 Millimeter für die Länge der Kamera. Dazu darf das Objektiv bei Betrieb nicht weiter als 18 Millimeter aus dem Kameragehäuse ausfahren. Das WaveCase ist schon ab 60 Euro zu bekommen und ist eine preiswerte Alternative zu den vom Kamerahersteller angebotenen Schutzgehäusen, die oft ab 100 Euro aufwärts kosten. Für manche Digitalkameras, deren Hersteller keine All-Wetter-Gehäuse anbietet, stellt das WaveCase auch die einzige Alternative dar. Wer also schon immer mal mit der Kamera baden gehen wollte, der kann diesen Wunsch mit dem WaveCase realisieren. Das Produkt überzeugt durch universelle Verwenbarkeit, Verarbeitung und die neuen Möglichkeiten zum Fotografieren.

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