Das wasserdichte Gehäuse für Digitalkameras im netzwelt-Test
WaveCase: Mit der Digicam baden gehen
Fotografieren am Strand, Fotografieren unter Wasser oder Fotos bei strömendem Regen. Die normale Digitalkamera muss hier leider passen, es sei denn, sie ist im Kameragehäuse WaveCase verpackt. Geht das WaveCase baden oder eröffnet es neue Möglichkeiten? Netzwelt hat es getestet.

Die Hände vom Sand befreien, die Kameratasche aus dem Rucksack nehmen. Vorsichtig und langsam die Tasche öffnen, die Digitalkamera fest greifen und herausziehen. Nun schnell die Handgelenkschlaufe um die Hand, festziehen, fertig. Das wäre geschafft. Erleichterung. Zumindest kann die Kamera jetzt nicht mehr so schnell in den Sand fallen. Ab jetzt ist jedoch Vorsicht geboten und jede Bewegung will wohl überlegt sein. Schließlich gilt es unter allen Umständen der neuen Kamera die Bekanntschaft mit den feinen kleinen Steinchen zu ersparen. Voller Anspannung und Vorsicht werden nun viele Situationen verpasst, die sich hervorragend als Foto im Urlaubsalbum gemacht hätten.
Wer diesem leicht überspitzten Gedankengang folgen kann, der hat schon einmal am Strand fotografiert. Alle anderen können sich nun gut vorstellen, was Mann
denkt, wenn Fotos in sandiger Umgebung das Leben der Digitalkamera bedrohen. Kaiser Fototechnik hat eine preiswerte Lösung entwickelt, die die Kamera vor Wasser, Staub und Sand schützt. Überall dort, wo die Digicam bislang nicht hin konnte, kann nun fotografiert werden. Und zwar ohne Angst, dass etwas an der Kamera kaputt geht.
Harte Schale, weiche Rückseite
Das WaveCase besteht aus zwei Teilen: einem harten Kunststoffrahmen mit fester Kunststoffscheibe auf der Vorderseite und weichem silikonartigen Kunststoff auf der Rückseite. An acht Punkten sind Gehäusevorder- und -rückseite miteinander verbunden. Der Reihe nach müssen zum Öffnen des Gehäuses an diesen Punkten Halterungen gelöst werden. Das geht mit ein wenig Krafteinsatz sehr gut, denn das WaveCase ist sauber verarbeitet, es besteht keine Gefahr, sich an dem Gehäuse zu verletzen.
Im Inneren befinden sich vorgeformte Schaumstoffeinlagen, die je nach Kameratyp und Objektivposition Verwendung finden. Sie sorgen dafür, dass die Digitalkamera fest im Gehäuse platziert bleibt und so von außen gut zu bedienen ist. Bedienbar bleibt die Kamera dadurch, dass die Rückseite des WaveCase aus einem sehr weichen Kunststoff besteht. Der Auslöser ist problemlos zu erreichen und alle Funktionen auf der Rückseite der Kamera lassen sich gut einstellen.
Nach dem Öffnen des Gehäuses wird die Kamera mit der Rückseite zum weichen Kunststoff im Gehäuse platziert. Der mitgelieferte Schaumstoff wird nun passend gewählt, sodass das Objektiv frei ein- und ausfahren kann. Dann kann das WaveCase geschlossen werden. Rundherum müssen alle Halterungen einrasten, damit kein Wasser eindringen kann.
WaceCase
WaveCase in Einzelteilen: Vorderseite, Rückseite und Schaumstoffeinlagen
Gut eingepackt - der weiche silikonartige Kunststoff schmiegt sich um die Kamera und die Bedienelemente sind gut zu erreichen.

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ja gibt es. sorry der späten Atnwort wegen, war im Urlaub, muss ja auch mal sein. ja, so etwas gibt es zum Beispiel von der Firma ewa-marine. Unter 200,- wird es jedoch schwer, leider kostet der...
Gibt's sowas eigentlich auch für Spiegelreflexkameras? Für die Niagarafälle musste ich mir nämlich eine sehr abenteuerliche Konstruktion aus Supermarkt-Beutel und Klebeband basteln... :ideen: (Hat...