Vikuiti ARMR200 und Blickschutz-Filter von 3M

Test: Anti-Spiegel-Folie und Blickschutz für Notebooks

Viele Notebook-Besitzer kennen das Problem: eine Menge Geld für den tragbaren PC ausgegeben, und dann spiegelt das Display. Das muss nicht sein, denn schon eine dünne Folie schafft Abhilfe. Neben der Anti-Schminkspiegel-Folie "ARMR200" testet netzwelt auch den Blickschutz aus der "Vikuiti"-Serie von 3M.

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3M Vikuiti ARMR200 im Test - Notebook mit (rechts) und ohne ARMR200-Folie (links)
Notebook mit (rechts) und ohne ARMR200-Folie (links)
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Inhaltsverzeichnis

  1. 1Teflon-Pfanne lässt grüßen
  2. 2Einbau mit Blasenschwäche
  3. 3Schminkspiegel ade
  4. 4Nebenwirkungen, aber weniger Risiken
  5. 5Prophylaxe gegen unbefugte Blicke
  6. 6Anonymes Surfen einmal anders
  7. 7Nützlich, aber teuer

Mit dem Hersteller 3M dürfte eigentlich so gut wie jeder einmal in Kontakt gekommen sein, sei es in Form eines gelben Topf-Schwamms, "Post-it"-Klebezettels oder gewöhnlichen Straßenschilds. Nun kommt das Know-How des über 100 Jahre alten Unternehmens auch genervten Laptop-Nutzern zugute.

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3M Vikuiti ARMR200 im Test
Notebook-Display ohne (links) und mit (rechts)
3M Vikuiti ARMR200, Klick vergrößert

Teflon-Pfanne lässt grüßen

Im Klartext steht das nicht besonders eingängige Kürzel "ARMR" für "Anti-Reflection Matt Removable". Dabei handelt es sich um eine hauchdünne transparente Folie, die einfach auf das Display geklebt wird. Durch ein spezielles Trägermaterial bleibt sie nicht nur gut haften, sondern lässt sich auch spurlos wieder ablösen. Genau genommen besitzt sie gleich drei Vorzüge auf einmal:

Während die erste Schicht lästigen Fingerabdrücken den Kampf ansagt, beugt die zweite dem augenfeindlichen Schminkspiegel-Effekt vor, weiterhin wird die empfindliche Bildfläche durch eine harte Kunststoff-Einlage vor Kratzern geschützt. Normalerweise wird die ARMR200-Folie in perfekt portionierten Zoll-Größen passend zum jeweiligen Notebook-Display ausgeliefert. Um den Unterschied zwischen einem Bildschirm mit und ohne Filter zu verdeutlichen, überbekleben wir allerdings nur eine Hälfte und lassen die andere unangetastet.

Einbau mit Blasenschwäche

Als spiegelndes Versuchskaninchen muss das erst kürzlich getestete Subnotebook Samsung Q35 herhalten. Nach dem Zuschneiden der Folie mit dem Teppichmesser kann es auch schon losgehen. Zunächst sollte das Display vorsichtig mit einem weichen Tuch von Staub und Schmutz befreit werden, anschließend entfernen wir den Schutzfilm und arretieren die Folie auf der rechten Hälfte.

Im Grunde genommen verläuft das Anbringen der ARMR200 nicht anders als bei einem gewöhnlichen Aufkleber. Mit dem entscheidenden Unterschied, dass das Material in diesem Fall deutlich starrer und somit recht unflexibel ausfällt. Auf Anhieb kommen wir leider nicht auf ein völlig blasenfreies Ergebnis, obwohl wir die meisten Luftblasen vorher zu den Seiten herausdrücken konnten.

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