Eine praktische All-in-One-Lösung aus der Firefox-Schmiede
Mozilla-Suite 2.0: Seamonkey bietet Browser, Mailer, Webeditor und mehr
Fabian Parusel
Seamonkey tritt die Nachfolge der schon bekannten Mozilla-Suite an. Als zum Ende des letzten Jahres klar wurde, dass die Entwickler der Mozilla-Suite ihr Projekt aufgeben würden, fand sich schnell eine Gruppe, die sich um die Weiterentwicklung kümmerte. Jetzt erschien Version 1.8, Grund genug für netzwelt, auch dieses Kind der OpenSource-Gemeinde einmal vorzustellen.
Inhaltsverzeichnis
- Alles aus einer Hand
- Der Navigator
- Der Mailer
- HTML-Composer und Adressbuch
- Chatten mit IRC
- Profile für mehrere Benutzer
Alles aus einer Hand
Es war zu erwarten, dass die Open-Source-Community ein solches Projekt nicht einfach fallen lässt. Die Idee hinter dem Seamonkey ist einfach. Man bietet ein Programm, das mit einer Installation die wichtigsten Internettools auf dem Rechner installiert: einen Browser, einen Mailclient, ein Composer, mit dem auch Webseiten erstellt werden können, ein Adressbuch und ein IRC-Chat-Client.
All diese Programme stecken in einer einzigen, acht Megabyte großen, Installationsdatei. Während der Installation kann der Benutzer wählen, ob er alle diese Tools auf seinem System einrichten möchte: Einzeln machen die Produkte allerdings wenig Sinn, dafür gibt es auch die Standalone-Varianten Firefox, Thunderbird, Sunbird und NVU. Im Gesamtpaket besticht Seamonkey (zu deutsch "Salinenkrebs") jedoch durch seinen praktischen Nutzen als All-in-One-Lösung.
Der Navigator
Der Navigator erinnert nicht nur dem Namen nach an den Webbrowser von Netscape. Das ganze Layout und auch die Symbole stammen von dem Netscape Navigator, sogar das Logo ist geblieben. Netscape wird allerdings in keiner Weise erwähnt. Die Bedienung des Browsers entspricht der modernen Browserstruktur: Tabs, eingebaute Suchfunktion und Popup-Blocker sind wie selbstverständlich integriert.
Die Suchmaske befindet sich jedoch im Gegensatz zu Firefox oder Opera nicht direkt neben der Adressleiste, sondern innerhalb einer Multifunktions-Sidebar. Am linken Rand des Browsers klappt sich auf Knopfdruck eine Sidebar auf, die neben der Suchfunktion auch Daten aus dem Adressbuch, die Lesezeichen und die Surf-Historie bereit hält.
Druckversion | Links zum Artikel | Kommentare
Mehr über: Software, Tutorial, Browser, Mailer, Seamonkey
-
Freeware der Woche: Erweitertes OpenOffice
OxygenOffice bietet zusätzliche Addons -
Updates: Firefox 2.0.0.14 und Safari 3.1.1 sind da
Apple und Mozilla schließen Sicherheitslücken -
AOL besiegelt das Aus für den Netscape Navigator
Internet-Konzern gibt dem Browser den Todesstoß
Links zum Artikel
Diskutieren Sie zu diesen Artikel im Forum!
Neues Thema eröffnen
naja version 2.0, es basiert ja immernoch auf 1.8.0.4, als wäre 2.0 dann frühstens 1.2 und soviele unterschiede zwischen seamonkey und mozillasuite gibt es nicht, außer das der name anders ist.
Diesen Artikel verlinken
Dieser Artikel steht unter einer Creative Commons-Lizenz.
nach oben







