Schicker MP3-Player im Aluminium-Gewand
Underdog gegen iPod Nano: Packard Bell Vibe 360 im Test
Ein schicker und hauchdünner MP3-Player aus Aluminium liegt auf dem Prüfstand. Mit dem Vibe 360 schickt Packard Bell die direkte Konkurrenz zum iPod Nano ins Rennen. Im ausführlichen Test wird sich zeigen, inwiefern sich die optisch sehr ähnlichen Player von einander unterscheiden.
Inhaltsverzeichnis
- 1Inhalt
- 2Vorbild und Verfolger
- 3Anschluss an den Rechner
- 4Hörtest
- 5Foto, Video und Mikrofon
- 6Fazit: Sieg nach Punkten
90-60-90 sind die Idealmaße eines jeden Foto-Models. Wer diese Zahlenkombination als perfekte Werte für weibliche Rundungen festgelegt hat, ist heute nur schwer nachvollziehbar. Das Gardemaß eines MP3-Players mit Flash-Speicher lautet 9,0 x 4,0 x 0,69 Zentimeter. Und hier ist die Recherche nach dem Urheber dieser Zahlenkombination schnell ausfindig gemacht: Denn exakt so viel misst Apples iPod Nano.
Inhalt
- Vorbild und Verfolger
- Anschluss an den Rechner
- Hörtest
- Foto, Video und Mikrofon
- Fazit: Sieg nach Punkten
Der Vibe 360 von Packard Bell übernimmt diese Maße fast eins zu eins. Er fällt lediglich einen Hauch dicker aus, statt 6,9 Millimeter sind es hier immer noch sehr schlanke 8,5 Millimeter. Die übrigen Abmessungen sind exakt die gleichen. Zum Glück trennen sich dann die Wege zwischen Vorbild und Verfolger, bloßes Abkupfern kann schließlich jeder.
Vorbild und Verfolger
Der schon auf den ersten Blick sehr gefällige Vibe 360 ist mit einer Kapazität von einem oder zwei Gigabyte erhältlich und mit 46 Gramm ein echtes Fliegengewicht. Verpackt in edlem Aluminium, übersteht das Gehäuse auch den ungeschützten Transport in der Hosentasche ohne hässliche Kratzer. Infos werden auf der fünf Zentimeter großen Bildschirmdiagonalen des Farbdisplays mit bis zu 65.000 Farben angezeigt.
Kopfhörereingang und Schnittstelle liegen wie beim großen Vorbild auf der Unterseite des Players. Glücklicherweise spendiert der Hersteller dem Vibe 360, genau wie seinem ebenfalls von uns getesteten großen Bruder Vibe 500, einen handelsüblichen Mini-USB-Anschluss. Sowohl der Datenabgleich mit dem Rechner als auch die Energieversorgung des fest verbauten Lithium-Polymer-Akkus läuft über diesen Anschluss.
Anschluss an den Rechner
Die Kontaktaufnahme zum Rechner verläuft reibungslos. Entweder man synchronisiert die Musikdatenbank mit dem Windows Media Player 10 von Microsoft oder man bemüht den Explorer. Daten und Musik wechseln in diesem Fall per Drag-and-Drop den Speicherort. Vor Zwangs-Software, wie Apple sie dem Nano diktiert, bleibt Packard Bells Vibe 360 zum Glück verschont.
Weitere Informationen
Dieser Artikel bezieht sich auf das Produkt Packard Bell Vibe 360. Im Datenblatt finden Sie weitere Technische Daten zu Packard Bell Vibe 360. Zusätzlich haben wir ein Special zu MP3-Player vorbereitet.

Na, wenn Ihr die Musik schon beliebig teilt, dann spielt sie doch einfach auf Euren Rechner und syncd dann. Man kann zwar mit dem Windows Media Player Titel bewerten, aber die intelligenten Ordner, bzw....
ok, das stimmt. Netzteile gibt es aber für 10 Euro.
"Synchronisation einer bestimmten Software überlassen möchte, oder es lieber selber durchführt." Ja eben, sagte ich doch: Schön selber Ordner und Musikdateien per Hand kopieren - typisch für Windows...
Zum Thema Erfordernisse und Apple fällt mir nur ein: Ein MP3 Player ist ein mobiles Musikabspielgerät, dass nimmt man auch gerne mal mit in den Urlaub, doof ist nur, dass man auch einen Rechner brauch um den...
Titel bewerten kann man mit dem Windows Media Player auch! Aber das eigentliche Problem ist doch (nicht nur bei Apple), dass es nervt, wenn ein Player an eine Software gebunden ist. Mein Bruder hat einen IPod...