Raptor-Gaming K2 im Test: Voll programmierbares Spieler-Keyboard
Liebling der Hobby-Programmierer
Wie bei der Eclipse II sind die Druckpunkte der Tasten hoch angesetzt, dafür reagieren sie bei der K2 spürbar feinfühliger. Allerdings erkauft sich Raptor-Gaming dies mit einem höheren Widerstand, an den man sich erst einmal gewöhnen muss. Wer nicht genügend Druck aufwendet, läuft Gefahr, dass die beabsichtigte Eingabe gar nicht in die Tat umgesetzt wird. Eine wirksame Prophylaxe gegen Ausrutscher ist dies allemal und wie die Optik eine Frage des subjektiven Empfindens.
Zum Angeben taugt die K2 wegen ihres zurückhaltenden Designs kaum bis gar nicht, was sich spätestens nach dem Installieren der "Raptor-Load"-Software drastisch ändern dürfte. Über ein kinderleicht bedienbares Menü in Tastatur-Form gestattet sie die Programmierung nahezu jeder einzelnen Taste. Was grau hinterlegt ist, lässt sich zumindest deaktivieren, "Strg"-, "Alt"- und Windows-Tasten eingeschlossen. Gamer mit mehr als einer linken Hand stellen gleich alle Tasten ab, die im Spiel gefährlich werden könnten oder entbehrlich sind.
Raptor-Gaming K2 im Test: Voll programmierbares Spieler-Keyboard
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Bild vergrößern Außer dem Drücken wird auch das Loslassen der Tasten berücksichtigt - Bild 2 von 11
Bild vergrößern Abnehmbare Handballenauflage für bessere Ergonomie - Bild 3 von 11
Bild vergrößern Programmierbarkeit setzt Maßstäbe - Bild 4 von 11
Bild vergrößern Auge in Auge mit zahlenden Zockern - Bild 5 von 11
Bild vergrößern Praktische Abkürzungen zum Taschenrechner, E-Mail-Programm und Internet-Browser - Bild 6 von 11
Bild vergrößern Gummiartige Tasten für mehr Grip - Bild 7 von 11
Bild vergrößern Breite Zwischenräume bei der Lautstärkereglung - Bild 8 von 11
Bild vergrößern Media-Taste im Test leider ohne Funktion - Bild 9 von 11
Bild vergrößern Bekanntes Design: Cherry lässt grüßen - Bild 10 von 11
Bild vergrößern Blaues Licht für alternative Tastenbelegung - Bild 11 von 11
Bild vergrößern Einstellbare Verzögerung für Makro-Ausführung
Es wäre zum Beispiel möglich, oft frequentierte Funktionen wie den so genannten "Affengriff" ("Alt-Strg-Entf") in Windows-Betriebssystemen einfach auf einen Buchstaben, eine Zahl oder eine der F-Tasten zu legen. Letztere besäßen somit gleich drei unterschiedliche Belegungen, da sie in Kombination mit dem so genannten "KeyM@n"-Schalter ohnehin schon alternative Funktionen für Internetsurfen und Medienwiedergabe bereitstellen. Denkbar wäre natürlich auch ein Umzug der WASD-Steuerung für 3D-Shooter auf die Cursor-Tasten. Der eigenen Fantasie sind so gut wie keine Grenzen gesetzt.
Beim Abspeichern von Kombinationen und Makros wertet das praktische Konfigurationswerkzeug sowohl das Drücken als auch das Loslassen einer Taste. Falls ein Spiel mit der schnellen Ausgabe von Makros nicht klar kommen sollte, lässt sich eine künstliche Verzögerung von einer bis zu 4.294.967.295 Millisekunden einstellen. Insgesamt können bis zu 40 verschiedene Benutzerprofile angelegt werden. Ob die Alternativ-Belegung aktiv ist, signalisiert eine blaue LED. Wenn der Schalter für den so genannten "Game-Mode" auf eine andere Taste verlegt wird, kann die Beleuchtung sogar abgeschaltet werden.
Lange Schreibe, kurzer Sinn
Wer auf wenig Widerstand, viele Verstellmöglichkeiten und auffällige Optik steht, greift zur spieletauglichen Saitek Eclipse II, die allerdings ein paar Euro mehr kostet. Für einen Straßenpreis von unter 50 Euro bietet die Raptor-Gaming K2 mit satten zweieinhalb Metern ein erheblich längeres Kabel sowie mehr Gegendruck und eine Freiheit, die Maßstäbe setzt. Optisch zeichnet sie sich jedoch in erster Linie durch das Fehlen von Besonderheiten aus.






