Das Siemens Gigaset C450 IP im Test
Getestet: Schnurloses Gigaset für VoIP und Festnetz
Hybrid liegt voll im Trend. Ob Auto, Golfschläger, Tier- oder Pflanzenzucht - auf allen Anwendungsgebieten soll die Kombination unterschiedlicher Grundlagen stets den größten Nutzen für den Anwender herausholen. So hat auch Siemens dem schnurlosen DECT-Telefon Gigaset C450 IP den Hybrid-Stempel aufgedrückt und möchte den Komfort herkömmlicher Telefone mit den Vorteilen von Voice-over-IP gepaart wissen. Und das ist auch weitesgehend gelungen.
Inhaltsverzeichnis
- 1Hardware: Was ist anders?
- 2Unwillige Mailbox
- 3Sprich dich aus
- 4Wer hilft?
- 5Fazit: Gut kombiniert
Sowohl in Online-Shops als auch in realen Elektronikmärkten ist das C450 IP mit 85 bis 100 Euro in der Preisregion von gehobenen, analogen Schnurlostelefonen zu finden. Zum Vergleich: Die reine Festnetz-Version C450 ist bereits ab rund 50 Euro zu haben. Doch schließlich profitiert der Käufer der IP-Version ja bei den Gesprächstarifen von diesem Mehrpreis.
Inhalt
- Hardware: Was ist anders?
- Anschluss und Konfiguration
- Unwillige Mailbox
- Sprachqualität: Sprich dich aus
- Weniger schöne Auffälligkeiten
- Wer hilft?
- Fazit: Gut kombiniert
Hardware: Was ist anders?
Rein äußerlich sind die beiden Handgeräte C450 und C450 IP nicht zu unterscheiden: anthrazit- und silberfarbenes Gehäuse mit Gürtelclip, Headsetanschluss, beleuchtetes Farbdisplay und bernsteinfarben beleuchtete Tasten, deren Anschlag durch die weiche Oberfläche etwas gedämpft wird. Gedämpft wird auch die Zuversicht derjenigen, die ihr C450 IP mit den Fingernägeln bedienen: Hoffentlich halten die weichen Gel-Tasten den Tippattacken stand. In jedem Fall gewöhnungsbedürftig sind die geteilten oberen Funktionstasten, deren Bedienung auch nach längerer Benutzung immer noch Fingerspitzengefühl verlangt.
Im Gegensatz zu der Festnetz-Version teilt sich die Basis des C450 IP in Ladeschale und Blackbox auf, beide sind für die Wandmontage geeignet. Während die Funktion der Ladeschale keiner weiteren Erklärung bedarf, beheimatet die Blackbox die obligatorische, blau beleuchtete Paging-Taste und nimmt darüber hinaus alle Kommunikationsaufgaben wahr. Diese Trennung ist deutlich von Vorteil für die Installation, wird doch am Telefon-Standort nichts weiter als eine Steckdose gebraucht. Beide Netzteile konsumieren zusammen weniger als sieben Watt.
Gigaset C450 IP
Auf der Suche nach dem Druckpunkt: Abheben- und Auflegen-Taste liegen je mit einer Funktionstaste auf der gleichen Schaltfläche
Das beleuchtete Display ist auch bei Lichteinfall gut abzulesen. Im unbeleuteten Standby-Betrieb muss man jedoch genauer hinsehen
Die Tastatur ist dank Beleuchtung auch im Dunkeln bedienbar. Fingernägel hinterlassen jedoch kurzzeitige Abdrücke in den weichen Tasten
Liegt gut verarbeitet gut in der Hand. An der Seite zu sehen: der 2,5mm Headset-Anschluss
Die \"Blackbox\" des C450 IP verfügt über einen analogen Telefonanschluss sowie einen LAN-Port
Weitere Informationen
Wie geht's weiter? Zu diesem Thema haben wir eine redaktionelle Übersicht erstellt. Sie finden das Special zu Internettelefonie hier.

Wow - nein das ist mir bisher nicht zu Ohr gekommen. Auf solche "Spezialfälle" kommt man bei den Überlegungen, was denn alles zu testen wäre, überhaupt nicht. Und im Internet muss man schon sehr gezielt danach...
Das Telefon kommt in eurem Test ja einigermaßen gut weg. Aaaaaber: Habt ihr es auch mal in der Nähe einer Satelliten - Empfangsanlage getestet? Die "Gigaset's" waren bislang dafür...