Samsung Q35 im Test: Kleines Notebook für große Ansprüche
Unterhaltungsqualitäten
Samsung bleibt uns zwar eine Menge der maximal angegebenen sechs Stunden schuldig, was angesichts der von uns hoch gewählten Helligkeit aber nicht weiter verwundert. Mit dunklerer Bildfläche ließe sich die Ausdauer sicherlich noch deutlich erhöhen. Ob das allerdings noch augenschonend ist, sollte jeder für sich selbst entscheiden, besonders hohe Helligkeitsreserven bietet das Display nämlich nicht gerade.
Wie fast alle Subnotebooks erzielt das Samsung Q35 eine eher magere Spieleleistung, da der Fokus hier nunmal auf geringem Gewicht und langer Laufzeit liegt. Dafür prescht es dank des Dual-Core-Prozessors dermaßen nach vorne, dass es eine echte Freude ist. Gelegentlichen Ausflügen in die Audio-, Video- oder Bildbearbeitungs-Welt steht damit also nichts im Wege. Apropos Multimedia: Die "Jukebox"-Funktion "AV Station Now" wollte leider nicht funktionieren. Es erscheint zwar ein entsprechendes Logo beim Systemstart, doch dann fährt Windows einfach wie gehabt hoch.
Normalerweise sollte der Druck auf den konkaven Knopf unter dem ebenso geformten Einschalter eine Windows-unabhängige Software starten, die mit ihrem Layout stark an das einfach bedienbare Microsoft Media Center oder das kostenlose "MediaPortal" erinnert. Aussagen über den Unterhaltungswert des Q35 können wir dennoch machen. Für ein Notebook dieser Größenordnung wirkt der Sound ausgesprochen klar und ohrenschonend, obgleich etwas dünn und übersteuert.
Samsung Q35 im Test
DVD-Allesfresser sowie Anschlüsse für FireWire und 10/100-MBit-Ethernet
Das angenehmste Klangergebnis erzielen wir im SRS-Modus "Trusurround". Dazu liefert das Display zwar dunkle, aber durchaus sehenswerte Videos. Am schönsten finden allerdings die Geräuschkulisse des Notebooks selbst, denn die fällt ausgesprochen leise aus und lässt sich durch eine simple Tastenkombination sogar noch auf ein nahezu unhörbares Niveau absenken.
Sieger beim Stromsparen
Ein geringes Leistungsgewicht zum erschwinglichen Preis bieten alle drei Subnotebooks. Eindeutige Sieger gibt es deshalb nur in Teilbereichen. So entscheidet das Toshiba Satellite U200-163 die Ausstattungswertung klar für sich und punktet mit dem niedrigsten Gewicht, schwächelt aber beim Touchpad. Das Dell XPS M1210 ist kaum schlechter bestückt und erreicht mit dem optionalen Hochleistungsakku die mit Abstand höchste Laufzeit, wiegt allerdings schwerer als die Konkurrenz. In puncto Lärm- und Stromsparen ist das Samsung Q35 der unangefochtene Meister und bietet das beste Touchpad, fällt allerdings bei der Ausstattung zurück. Ein gemeinsames Manko teilen sich jedoch alle drei: das Schminkspiegel-Display.
Ausführliche Details zur Leistung, Stromverbrauch, Laufzeit und technischen Daten finden Sie auf den Seiten 4 bis 5.

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