Satugo schießt Fotos aus ungewöhnlicher Perspektive
Der Gadget-Globus: Flieg Digicam, flieg!
Michael Knott
Diese Kamera will misshandelt, auf den Boden und in die Luft geworfen werden. Denn Satugo ist eine Kombination aus Flummi und Digitalkamera - das klingt bereits auf dem Papier nach einer Menge Spaß und actiongeladener Bilder aus ungewöhnlichen Perspektiven.
Satugo steht für "See Aim Throw captUre and Go", frei übersetzt etwa: Er kam, sah, knipste und ging wieder. In einem geschützten Gehäuse ist eine waschechte Digitalkamera mit einer Auflösung von drei Megapixeln integriert. Bilder können auf zwei unterschiedliche Methoden entstehen. Entweder durch Fangen der quitschbunten Einheit oder durch Aktivierung eines Selbstauslösers.
Letzteren aktiviert man, indem man einfach auf die Kamera klopft. Drei Mal klopfen und der Selbstauslöser knipst nach drei Sekunden. Ob am Boden oder mitten im Flug. Auch Wasser kann dem stabilen Gehäuse nichts anhaben. Da Satugo zwar über einen eingebauten Blitz verfügt, dafür aber ein Display fehlt, muss der Computer für die Bildbetrachtung herangezogen werden.
Verbunden über eine USB-Leitung tankt die Kamera gleichzeitig frischen Strom für den intern verbauten Akku. Auch als Webcam und Datenbunker lässt sich Satugo übrigens einsetzen. Die Macher betonen, dass die Kamera sich nicht für professionelle Aufnahmen eignet, was eigentlich ja auch auf der Hand liegt.
Und wie oft bei tollem technischen Spielzeug handelt es sich auch bei Satugo bloß um eine Studie. Derzeit suchen die Macher nach potentiellen Produzenten für ihre tennisballgroße Spaßkamera. Wer sie unterstützen will, kann sich bereits jetzt schon in eine Mailingliste eintragen. Fest steht immerhin schon der Preis: Geht Satugo in Serie, wird sie umgerechnet etwa 60 Euro kosten.
Satugo
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