Bundesliga im Pay-TV: Wie kommt der Fußball ins Wohnzimmer?

Arena: Bundesliga-Live ab 14,90 Euro

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Das Programmangebot von arena kann sowohl über Kabel als auch Satellit deutschlandweit ab monatlich 14,90 Euro im 24-Monatsabo empfangen werden. Voraussetzung für den Empfang des arena-Signals sind in erster Linie ein Digital- bzw. Satellitenreceiver. Nicht in allen Fällen können bereits vorhandene Receiver für den arena-Empfang genutzt werden. Vor allem Satellitenkunden müssen sich unter Umständen einen zweiten Decoder anschaffen.

Satellitenkunden, die bereits über ein Premiere-Abonnement verfügen, können ihren alten Nagravision-Receiver in den meisten Fällen nicht für arena nutzen. Sollte der Digital-Receiver mit einem Steckplatz für ein Common Interface-Modul ausgestattet sein, kann das Gerät entsprechend umgerüstet werden. Der neue Bezahlsender verschlüsselt sein Sende-Signal nämlich hauptsächlich über Cryptoworks. Neben den von arena angebotenen Cryptoworks-Receivern sind auch Receiver anderer Hersteller nach einem Software-Update grundsätzlich in der Lage, das arena-Programm zu empfangen. Auf der arena-Homepage werden die einzelnen Geräte, mit denen eine Entschlüsselung möglich ist, aufgezählt.

Verschlüsselung über Cryptoworks

Die Decodierung des arena-Programminhalts ist auch über ein Conditional Access Modul (CA-Receiver) möglich. Allerdings weist arena daraufhin, dass es bei der Übertragung über CA zu erheblichen Störungen beim Empfang und zu Beeinträchtigungen bei der Darstellung der arena-Kanäle kommen kann. Wer also auf Nummer sicher gehen will, sollte sich in jedem Falle einen von arena angebotenen Cryptoworks-Receiver anschaffen. Darüber hinaus müssen sich Satellitenkunden mit einer so genannten Satellitenbereitstellungsgebühr von fünf Euro anfreunden, sodass der monatliche Paketpreis für arena über Satellit mit 19,90 Euro zu Buche schlägt. Die Preise für die Decoder variieren je nach abonniertem Paket zwischen null und 79,90 Euro.

Kabelkunden haben es leichter

Im Kabelnetz ist arena deutschlandweit verfügbar. Möglich gemacht hat dies der ehemalige Bundesliga Pay-TV-Partner Premiere. Premiere übernimmt die Verbreitung des arena-Sendesignals über das Kabelnetz von Kabel Deutschland (KDG). Somit wurde eine flächendeckende Verbreitung über Kabel in letzter Sekunde gewährleistet, nachdem die Verhandlungen von arena mit der KDG gescheitert waren. Das heißt, Premiere-Kunden im Kabelnetz von Kabel Deutschland können die Bundesliga im unverändert ausgestrahlten Programm von arena hinzubestellen.

Der Empfang von arena über Kabel gestaltet sich generell leichter. So eignen sich die meisten Decoder, beispielsweise alte Premiere-Entschlüsseler, für die Decodierung des arena-Signals. Über die regionalen Kabelnetzbetreiber (ish, iesy, TeleColumbus und Kabel BW) werden entsprechende Paketangebote offeriert. Über die Internetseite von arena geben potenzielle Interessenten Postleitzahl und Straße an, woraufhin sie ein entsprechendes Angebot des jeweiligen lokalen Netzbetreibers erhalten. Der Kabelnetzbetreiber ish in Nordrhein-Westfalen bietet Arena im Paket mit weiteren 35 Digitalprogrammen von tividfree im Paketpreis für 19,90 Euro an. Den Digitalreceiver gibt es kostenlos dazu. Informieren Sie sich über die Internetseiten von arena oder Ihrem lokalen Kabelnetzbetreiber, welches Paket Ihnen am meisten zusagt.

Arena - Bundesliga in 16:9

Alle 612 Spiele der 1. und 2. Bundesliga werden in Stereo und im 16:9-Format ausgestrahlt. Das Top-Match des Tages wird zudem in Dolby Digital übertragen. Eine Übertragung in HD-Ausstrahlung ist bislang noch nicht umgesetzt, wird aber bereits geprüft. Der arena-Abonnent kann sich also auf geballte Ladung Fußball in gewohnter Qualität freuen. Der Testlauf am ersten Spieltag begann bereits ohne größere Pannen.

Ob in der Konferenz oder in den Einzelspielen können die Ballzauberer bewundert werden. Die Moderatoren und Kommentatoren sind allesamt bekannte Gesichter aus Funk und Fernsehen. Der ehemalige Sat.1-Moderator Oliver Welke ist der neue Anchorman von arena. Er meldet sich jeden Spieltag aus seinem Studio vom Spielort der Top-Partie. Die erste Konferenz dieser Saison war bereits mit einigen Schmankerln bestückt. So überraschte der ehemalige Rundfunkkommentator des bayerischen Rundfunks Günther Koch mit bis dato unbekannten Torschreien und teilweise gesungenen Sätzen.

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