Ausgewählte Seiten überfluten, beschießen oder ihren Text wegsaugen
Der Link-Wink: Netdisaster zaubert Katastrophen auf den Browser
Brandneu ist die Seite nicht, dafür aber brandgefährlich für Ihren Browser: Über Netdisaster können Sie Internetseiten mit Flutwellen, Kettensägen und Demonstrationen malträtieren oder direkt den gesamten Text wegsaugen. Das jeweilige Unglück Ihrer Wahl funktioniert als Flash-Animation und kann natürlich problemlos rückgängig gemacht werden. Netdisaster ist also ein Link-Wink für alle, die effektiv Langeweile bekämpfen oder ihren Frust an einer ganz speziellen Website auslassen wollen.
Die Bedienung ist dabei ganz einfach: Sie gehen einfach auf die Netdisaster-Website, den Link dorthin finden Sie in der Box am Ende des Artikels. Tragen Sie unter Target die Adresse der gewünschten Seite ein und suchen sich unter Disaster eine der möglichen Katastrophen aus. Ein Klick auf Go!, und los geht die Verwüstung. Bei einigen Effekten haben Sie noch weitere Optionen: So können manche Übergriffe wie Flower Power automatisch oder von Hand gesteuert werden, bei Mars Attacks! können Sie entscheiden, ob sich die Seite von alleine wieder repariert oder sich die Schäden addieren.
Auf Netdisasters Startseite planen Sie Ihren Übergriff (Klick vergrößert).
Haben Sie alles eingestellt, öffnet sich die Seite und Ihr geplanter Angriff startet. Die Website selbst ist für Sie in dieser Zeit ihrer Funktionen beraubt, Links beispielsweise sind also deaktiviert. Praktisch: Am oberen Rand der Seite befindet sich jetzt eine Netdisaster-Toolbar, über die Sie jederzeit neue Katastophen abrufen oder die aktuellen variieren können. Ein Hinweise am Rande: Der Website passiert natürlich nicht wirklich etwas - die gewählte Katastrophe wird lediglich als Flash-Layer über die Seite gelegt und wenn sich etwas ändert oder entfernt wird, geschieht das nur lokal in Ihrem Browser und nicht global. Netdisaster erklärt das in seinem Disclaimer ganz genau, den Sie ebenfalls in der Link-Box am Ende des Artikels finden können.
In manchen Situationen ist es hilfreich, beim Angriff auf die entsprechende Seite den alt-Knopf zu aktivieren. Hierbei wird eine technisch leicht veränderte Version der gewählten Katastrophe ausgeführt. Das ist vor allem dann sinnvoll, wenn die Zielseite Dropdown-Menüs und Flash-Applikationen besitzt oder sich auf eine bestimmte Stelle der Seite zentriert. Sollte Ihr gewünschtes Desaster also nicht korrekt angezeigt werden, versuchen Sie es einmal über diesen Button.
Favoriten der netzwelt-Redaktion: Der Text Sucker saugt (fast) die gesamte Schrift von der Seite und die Demonstration nutzt Seiteninhalte und Links als Slogans für ihre Protestschilder (Klick vergrößert).
Wichtig ist, dass Ihr Browser JavaScript- und Flash-fähig ist und das aktuellste Flash-Plugin installiert ist. In der Box am Ende des Artikels finden Sie einen Link zu den Kombinationen aus Browser und Betriebssystem, die Netdisaster erfolgreich getestet hat. Um die Seite wieder normal betrachten zu können, entfernen Sie in der Adresszeile einfach alles vor der eigentlichen Website-URL.




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