Gamer-Tastatur: Saitek Eclipse II Keyboard im Test
Angenehme Handhabung
Nach wie vor verspielt geben sich die illuminierten Zwischenräume und Beschriftungen der Tasten. Gedanken um die Ergonomie hat sich Saitek ebenfalls gemacht, was der Eclipse II außer einer abnehm- und in zwei Stufen ausziehbaren Handballen-Auflage noch ein Paar höhenverstellbarer Standfüßchen zum Ausklappen beschert.
Viele schätzen das weiche und leise Ansprechen einer guten Notebook-Tastatur, doch vermissen muss es bei der Eclipse II eigentlich niemand. Mit angenehm niedrigem Widerstand, präziser Rückmeldung und geringer Geräuschkulisse verhilft sie der althergebrachten Form zu neuem Reiz. Zwar verfügen die Tasten über etwas Spiel, klappern dafür nur minimal. Zudem sorgt die gummiartige Oberfläche für hervorragende Haftung.
Über dem Nummernblock fügen sich die vier zusätzlichen Bedienelemente mit dem Drehschalter in der Mitte harmonisch ins Gesamtgefüge. Allerdings sitzen sie allesamt etwas locker. An ihrer Funktion gibt es hingegen wenig zu meckern, denn die Tasten lassen sich zwar nur schwer drücken, klicken dafür satt und wertig. Die Helligkeitsregelung geht erheblich leichter von der Hand, bietet aber immer noch genügend Widerstand, um nicht versehentlich ihre Einstellung zu verlieren.
Gut gefallen die ausladend dimensionierte Leer-, Enter- und rechte Shift-Taste, dafür fallen die Shift-, Umschalt- und Tab-Taste auf der linken Seite etwas kleiner aus als üblich, was aber kein wirkliches Manko darstellt. Die drei blauen Statusleuchten unter dem Saitek-Schriftzug in der oberen Mitte sind gut ablesbar. Im Gegensatz zum runden Helligkeitsregler können sie ihre Farbe jedoch nicht verändern.
