Creative Aurvana In-Ear-Kopfhörer im Test
Hörtest
Der Dämmeffekt ist bei dehnbarem Schaumstoff, wie unter anderem Shure sie bei den Überkopfhörern E500PTH verwendet, aber wesentlich höher. Das Silikon der Creative-Stöpsel lässt vor allem hohe S-Laute nahezu ungehindert ans Trommelfell. Dafür geht das An- und Ablegen der Kopfhörer wesentlich schneller von der Hand.
Auch über einen längeren Zeitraum hinweg lassen sich die Creative Aurvana sehr angenehm tragen. Vor allem das extrem niedrige Gewicht von 13 Gramm macht sich hier positiv bemerkbar. Auch das relativ lange Kabel trägt zum Tragekomfort bei. Ein Y-Schieber verhindert das Verheddern der Strippen.
Für den Preis von 75 Euro liefern die Creative Zen Aurvana einen qualitativ sauberen Klang. Das Verhältnis zwischen Preis und Leistung geht hier in jedem Fall in Ordnung, da die Testkopfhörer über das gesamte Klangspektrum einen ausgewogenen, harmonischen Klang abliefern. Für manche Hörer dürften die Bässe ein wenig zu trocken sein. Bei den meisten Stücken unserer Wiedergabeliste neigten sie etwas zum Verzerren. Bei den Höhen hingegen dürften nur wenige Stimmen der Kritik laut werden - luftig, klar und ungestresst erreichen sie das Trommelfell.
Die Aurvana bilden einen Frequenzumfang von 20 Hz bis 20 kHz ab, bei einer Empfindlichkeit von 115 db. Die Signale leiten sie nahezu verlustfrei durch sauerstofffreie Kupferkabel. Einen vergleichbaren Klang liefern beispielsweise die Shure E2c, welche preislich mittlerweile in der gleichen Liga spielen. Allerdings sind diese wesentlich klobiger als die Creative Aurvana.
Fazit
Das Fliegengewicht dieser Kopfhörer kann stellvertretend für das Gesamtfazit herangezogen werden: Mühelos auch über längere Zeit tragbar, befreit aufspielend, locker für alle Musikstile einsetzbar. Wer auf der Suche nach hochwertigen Kopfhörern für unterwegs ist, und dafür kein Vermögen auf den Tisch legen möchte, ist mit den Creative Aurvana gut beraten.
