Fotospaß für kleines Geld
Preiswert: Einsteigerkamera Nikon Coolpix L4 im Test
Der Einstieg in die digitale Fotowelt muss nicht immer teuer sein - Dies beweist Nikon mit dem Einstiegsmodell Coolpix L4. Die zierliche Kamera mit einer effektiven Auflösung von vier Megapixel und einem Dreifach-Zoom-Nikkor-Objektiv ist im Fachhandel schon ab gut 100 Euro zu erstehen. Der netzwelt-Test offenbart Stärken und Schwächen der günstigen Kompaktkamera.
Inhaltsverzeichnis
- 1Erster Eindruck - Design
- 2Technik
- 3Nikon Coolpix L4 - Frontansicht mit ausgefahrenem Objektiv
- 4Einstellungen
- 5Scene-Modus mit insgesamt 15 Motivprogrammen
- 6Fotografieren (Praxis)
- 7Der Navigationscursor konnte nicht vollends überzeugen.
- 8Fazit
- 9Testbilder/Bildqualität
Inhalt
Erster Eindruck - Design
Klein, kompakt, zierlich, robust - diese Attribute beschreiben die Nikon Coolpix L4 am treffendsten. Mit 86 Millimetern besitzt die kleinste Kamera der Life (L)-Serie eine äußerst geringe Breite, die sie geradezu niedlich wirken lässt. Ihre Klassenkonkurrenten, die L2 und L3, sind in der Breite einen halben Zentimeter länger, in der Tiefe aber um knapp einen Zentimeter schmaler. Trotzdem: In der Form einer Zigarettenschachtel vergleichbar, passt die L4 in jede Hosentasche. Die robuste Kunststoffschale in Aluminium-Optik schützt die Kamera vor Beschädigungen und verleiht ihr zudem einen edlen Charakter.
Die Rückseite mit dem 2,0 Zoll kleinen LCD-Monitor, welcher von einer dunkelgrauen Plastikverzierung umrandet wird, dürfte hingegen nicht für einen Design-Award in Frage kommen. Zu sehr unterbricht der Hell-Dunkel Kontrast die ansonsten gelungene Linienführung der Coolpix. Im Gegensatz zur erst kürzlich von netzwelt getesteten Coolpix S6 ist die Tastenanordnung in der Life-Serie völlig anders. Gibt es in der Oberklasse der Styleserie mit dem Mode-Modus beispielsweise eine Art zweite Menütaste, so beschränkt man sich bei der L-Serie auf das Wesentliche.
Ein kleiner Schieberegler fungiert als Switcher zwischen den drei Betriebsmodi Aufnahme, Motivprogramme und Moviefunktion. Die Wiedergabefunktion, Menü und Löschtaste haben separate Tasten erhalten. In der Mitte findet sich der Navigationscursor, der durch die unterschiedlichen Menüfunktionen steuert. Die Zoomwippe liegt im oberen Bereich genau auf Daumenhöhe und ermöglicht so optimale Nutzung. Dank der geschwungenen, etwas herausgestellten Frontseite, liegt die L4 sehr griffig in der Hand und bietet uneingeschränkte Handlungsfähigkeit beim Fotografieren mit einer Hand. Auch die Optik ist leicht aus dem Gehäuse herausstehend, lässt die Coolpix aber nicht klobig erscheinen. Die Dreifach-Zoomoptik ist innerhalb von circa zwei Sekunden vollständig ausgefahren.
Die Aluminium-Oberseite beherbergt lediglich die Ein-und Ausschalttaste sowie den stabilen Auslöser. Alles andere als stabil wirkt die Klappvorrichtung auf der rechten Seite für den optionalen Einsatz von SD-Speicherkarten. Die Stromversorgung erhält die Nikon über zwei Mignon-Alkalibatterien, die in der Unterseite eingesetzt werden. Darüber hinaus besitzt der Coolpix-Sprössling einen Videoausgang auf der linken Außenseite sowie ein Stativgewinde auf der Unterseite.
Nikon Coolpix L4
Die Blitzeinstellungen können über eine Schnelltaste vorgenommen werden.
Die L4 wirkt mit den Minimaßen von 86 mm x 61 mm x 34 mm geradezu zierlich.
Die Rückseite mit dem 2,0 Zoll Display hätte schöner gestaltet werden können.
Eine manuelle Einstellmöglichkeit für die ISO-Werte ist leider nicht möglich.
Die Dreifach-Zoomoptik ist innerhalb von zwei Sekunden vollständig ausgefahren.

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