Webbasierte Voice-over-IP-Lösungen im Detail
VoIP-Dienste: Kostenlose Festnetz-Vermittlung
Voice over IP
Jajah: Zwitter mit Registrierung
Auch bei Jajah kann der Nutzer sofort ein Gespräch vermitteln lassen. Doch das Vergnügen währt dank des auf fünf Minuten beschränkten Freikontingents nicht lange. Zudem tritt die VoIP-typische Verzögerung von rund einer halben Sekunde bei Jajah auf. Die Rufnummern der beiden Teilnehmer werden nicht übermittelt.
Wer länger als fünf Minuten telefonieren möchte, muss bei Jajah einen Account erstellen. Dann kann jeder andere Jajah-Nutzer kostenlos angerufen werden, dessen Anschluss sich in einem der Festnetze von 32 Ländern, darunter sämtliche europäische Staaten, befindet. Andere Netze können im Gegensatz zu den vorher genannten Diensten zwar auch angerufen werden, die Gespräche sind aber kostenpflichtig und machen ein Guthaben erforderlich. Näheres zum Jajah-Client liefert ein Testbericht.
Das Jajah-Eingabefenster
Fazit: Wenig Nutzungsszenarien
Für die webbasierte Vermittlung von Festnetzgesprächen über VoIP spricht nicht viel mehr als der Spaßfaktor. Wer nicht mit Headset am Computer telefonieren mag, greift besser auf ein SIP-Telefon oder einen VoIP-Router zurück. Zwar kann der Nutzer gegenüber kostenpflichtigen Voice-over-IP-Lösungen oder Call-by-Call-Anbietern bei einem einstündigen Gespräch 60 Cent und mehr sparen, muss dafür aber mögliche Unterbrechungen und den Weg über die Internet-Seite des Anbieters in Kauf nehmen, was wiederum Zeit kostet. Wertvolle Zeit möglicherweise, die man ebenso gut zum Abholen eines TV-Programmheftes bei Tchibo nutzen könnte.
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