Webbasierte Voice-over-IP-Lösungen im Detail
VoIP-Dienste: Kostenlose Festnetz-Vermittlung
Voice over IP
Peter finanziert seinen Vermittlungsdienst über nutzerorientierte Werbeeinblendungen im Browser, für deren Auswahl er die eingegebenen (Länder-) Vorwahlen heranzieht. So sollen regionale Dienstleister, örtliche Wettervorhersagen oder etwa eine Fluggesellschaft, die beide Teilnehmer einander näher bringen könnte, für den Werbeerfolg sorgen. Wird das Werbefenster geschlossen, unterbricht Peter das Gespräch und weist mit freundlicher Stimme auf die Ursache hin. Um anderen Teilnehmern auch eine Chance zu geben, ist die Verbindungszeit auf 30 Minuten begrenzt - eine erneute Anwahl ist dann aber möglich.
Von der Sprachqualität her ist bis auf eine leichte Verzögerung kein Unterschied zu einem gewöhnlichen Festnetzgespräch festzustellen. Bis zur Bandansage am Ende des Gesprächs merkt der Angerufene nicht einmal, womit er es zu tun hat. Auf die beteiligten netzwelt-Redakteure macht der zahlungswillige Peter einen guten Eindruck. Sollten Verfügbarkeit und Qualität bei der Masse der vermittelten Gespräche stimmen, bekommt Peter gute Noten für seine Dienste. Doch wieso eigentlich Peter? Möglicherweise durfte der GoYellow-Firmenvorstand Peter Wünsch als Namenspatron herhalten.
Zu Testzwecken: SparVoip und VoipStunt
Die beiden VoIP-Dienstleister SparVoip und VoipStunt wollen eigentlich Software-Clients an den Mann oder die Frau bringen. Da zu deren Nutzung allerdings ein Account angelegt werden muss, bieten beide dem interessierten Nutzer die Möglichkeit, ein Festnetz-zu-Festnetz-Gespräch testweise zu vermitteln. Das Prinzip ist das gleiche wie bei "Peter zahlt", doch da es sich bei dem Angebot selbst um eine Art Werbemaßnahme handelt, ist es weitaus komfortabler.
Die Eingabefelder von VoipStunt und SparVoiP
So verzichten beide Dienste komplett auf Bandansagen. Nachdem man am eigenen Telefon das Gespräch angenommen hat, beginnt es an der Gegenstelle zu läuten. Qualitativ schneiden SparVoip und VoipStunt besser ab als "Peter zahlt": Eine Verzögerung existiert so gut wie gar nicht. Auswirkungen auf das Gespräch gibt es keine, wenn der Nutzer das Browserfenster schließt. Allerdings schweigt sich Betreiber Betamax über das Freikontingent aus. Kosten dürften bei Erreichen des Freikontingents zwar keine entstehen, doch das Gespräch wird sicherlich vorzeitig beendet. Für kurze Telefonate reicht es jedoch allemal: Auch nach zehnminütigem Testgespräch stand die Leitung wie eine Eins.
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