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06.08.2006
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Google Online-Globus mausert sich zum Wissenschaftler

Google Earth: Es gibt Neues vom beliebtesten Online-Globus

Weltall-Browser

Google Earth wird wissenschaftlich

Der Zweck von Google Earth war lange Zeit ungewiss. Ein kommerzieller Zweck war nie erkennbar und außer Hobby-Piloten, die die Sehenswürdigkeiten der Welt abflogen, gab es lange keine Verwendung. Bis eine schreckliche Katastrophe einen wissenschaftlichen Run auf den Online-Globus auslöste. Katrina wütete über New Orleans. Schon kurz nach der Katastrophe wurde unzählige, sogenannte Overlays hochgeladen.

Overlays sind einzelne Satellitenfotos, die nachträglich in den Globus integriert werden. So konnten aktuelle Aufnahmen über die Bilder der Küstenregionen im Originalzustand gelegt werden. Das ermöglichte den Forschern einen schnellen Überblick über die Folgen des Hurricans Katrina. Mittlerweile arbeiten immer mehr Wissenschaftler mit dem Programm. In Dänemark verwenden Forscher GE, um mit Peilsendern gekennzeichnet Walrösser zu verfolgen, so können Sie sich genau über die Wanderwege der Tiere informieren.

Ewiger Streit: China vs. Indien

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Eine 900 Meter lange und 700 Meter breite, künstlich angelegte Landschaft sorgte vor kurzem für neue Aufregung innerhalb der GE-Community. Mitten in China wurde die mysteriöse Anlage entdeckt und sofort wurde eine KMZ-Datei hochgeladen. Schnell legte man sich fest, es handele sich bei der Anlage um eine Nachbildung des Karakorum Gebirge in Zentralasien, um deren Beanspruchung sich China und Indien streiten.

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Auf dem linken Bild sehen Sie die Originalregion und rechts ist die Anlage in China abgebildet. Im Original misst der See von einem zum anderen Ende etwa 150 Kilometer, die ganze Anlage in China ist jedoch lediglich 900 Meter lang.

Die Behörden der Region versichern allerdings, dass es sich bei der Anlage lediglich um ein Testgebiet für Panzer und Artilleriegeschütze handelt. Das fand eine Korrespondentin der australischen Zeitung "The Age" heraus. Fest steht nur, dass die Ähnlichkeit der Anlage in China mit dem betroffenen Gebiet mehr als eindeutig ist, wie auf dem obigen Bild deutlich zu erkennen ist.


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