Mit Linux zum Traum-Router - Teil 1

Speicher als Spielwiese

Leistungsstärkere Router können nach der Installation der Basis-Firmware noch um eine Reihe zusätzlicher Komponenten erweitert werden. Damit kann der eigene Router um Bandbreiten-Monitoring, Gaming-Features oder einen FTP-Server erweitert werden.

Für das Netzwelt-Projekt haben wir uns entschieden, dem Original treu zu bleiben. In den nächsten Tagen werden wir hier in loser Folge erklären, wie ein Linksys WRT54G-Router in eine Linux-Traummaschine verwandelt werden kann.

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Schon beim Kauf des Geräts gilt es jedoch, ein paar Stolpersteine zu vermeiden: Linksys hat sich mittlerweile von seinem Sparwahn dazu verleiten lassen, für die neuesten WRT54G-Modelle auf eine proprietäre Firmware zu setzen. Diese braucht weniger Speicher - und weniger Speicher bedeutet weniger Freiraum für Experimente.

Wer Linux freien Lauf lassen will, sollte sich deshalb einen Linksys WTR54GL anschaffen. Dieses Gerät bietet 4 Megabyte Flash-Speicher und 16 Megabyte RAM - genug für alle gängigen Linux-Firmware-Versionen. Wer bereits einen WRT54G besitzt, sollte einen Blick auf die Seriennummer werfen. Wenn diese mit CDF gefolgt von einer Ziffer oder CDFA beginnt, besitzt der Router ebenfalls genug Speicher.

Modelle mit CDFB, CDFC oder CDFD besitzen jedoch nur halb so viel Speicher. Der Umstieg auf Linux ist damit ein wenig komplizierter, und der persönliche Traum-Router muss leider ohne ein paar nette Features auskommen.

In den nächsten Folgen werden wir erklären, wie die Linux-Installation im Detail funktioniert und welche netten Extras der Traum-Router bietet.