Zocken für lau: Von GTA bis zum Quake-Shooter
KKrieger: 3D-Shooter unter 100 Kilobyte
Dieser 3D-Shooter aus einer deutschen Entwicklerschmiede ist kein Beispiel für extravagantes Spieldesign oder eine innovative Spielphysik, nein, dieser Shooter zeichnet sich durch seine minimale Größe aus. Keine 100 Kilobyte ist das Spiel groß. Geht nicht? Doch es geht, und das sogar sehr gut. Natürlich gibt es nicht Hunderte von Leveln und Gegnern, aber es gibt immerhin fünf verschiedene Waffen und fünf verschiedene Gegner.

Langzeit-Spielspaß bietet "KKrieger" eher nicht, aber für zehn Minuten fesselt das Spiel und wirft dabei die Frage auf: Wie zum Teufel haben die Jungs all das in 96 Kilobyte gepackt? Der Screenshot über diesem Absatz ist ein JPEG und hat wohlgemerkt schon 79 Kilobyte. Im Gegensatz zu den Shootern mit Quake-Engine läuft "KKrieger" nicht ruckelfrei auf dem Redaktionsrechner, da ihm eine 3D-Karte fehlt. Fazit: Unbedingt antesten und staunen.
BillardGL: Poolbillard-Simulation

"BillardGL" ist ein Billard-Simulator, der an der Universität Freiburg entwickelt wurde. Drei Studenten haben sich daran gesetzt, das beliebteste Kneipenspiel auf den Computer zu übertragen. Die Übertragung in die virtuelle Welt hat recht gut geklappt. Das Spiel ist jedoch eher als Pausenunterhaltung gedacht, da zum Beispiel der Anspielpunkt an der Kugel nicht einstellbar ist. Stopps oder Nachläufer können demnach nicht gespielt werden.
Glest: Liebevoll designter Warcraft3-Klon

Zauber gegen Technik, Magie gegen Fortschritt: Zwei Seiten einer Medallie, die sich ein Ziel teilen. Beide wollen die gegnerische Seite vernichten. In "Warcraft 3" kämpft der Mensch gegen die Orcs, nach diesem Vorbild haben die Entwickler von "Glest" ihr eigenes "Warcraft" entwickelt. Der erfahrene Warcraft-Spieler kommt von der ersten Sekunde mit der Steuerung zurecht und erschafft Arbeiter, die Rohstoffe ernten und damit Barracken, Farmen und andere Gebäude errichten.
