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06.08.2006
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Ob Open Source oder Fangames, Spiele müssen nichts kosten

Zocken für lau: Von GTA bis zum Quake-Shooter

Sascha Hottes

GTA 1 & 2: Terror in der Stadt

Autos klauen, Leute über den Haufen schießen oder klassisch überfahren, eine Schießerei mit der Polizei beginnen: Alle Dinge, die im normalen Leben verpöhnt sind, gehören bei "Grand Theft Auto" (GTA) zum Spielinhalt. Das ganze Spiel baut auf Verbrechen. Teil eins und zwei unterscheiden sich vom Spielprinzip ein bisschen von den aktuellen Teilen. Dort werden die Verbrechen aus der Ego-Perspektive erledigt, Teil eins und zwei zeigen die Straßenschluchten von oben, wie auf den Bildern deutlich zu sehen ist.



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Für den Download eines GTA-Teils verlangt Rockstar-Games die Registrierung per E-Mail-Adresse. Das ist ein durchaus fairer Preis für ein aktionreiches Gangster-Spiel mit Tradition. Für den Einspieler-Modus ist das Spiel etwas unspektakulär geworden, im Mehrspieler-Modus bietet es dafür umso mehr Spaß. Auf der nächsten LAN-Session sollte "GTA 2" unbedingt ins Repertoire aufgenommen werden.

Nexuiz: Quake Engine beschleunigt Fan-Shooter



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qWie ein Erdbeben durchfuhr "Quake" im Jahr 1996 die Gemeinde der Ego-Shooter-Liebhaber. Als erstes Spiel stellte "Quake" dreidimensionale Räume und Gegner dar. Mittlerweile ist die vierte Version des Spiels erhältlich, trotzdem hat der erste Teil nichts seines Charmes verloren. Noch heute gibt es ganze Ligen, in denen nur "Quake 1" gespielt wird.

Einen Storymode gibt es nicht. Im Einzelspielermodus kann man sein Können an verschiedenen Bots testen. "Nexuiz" ist Open Source und somit kann der Quellcode des Spiels heruntergeladen und verändert werden. Durch die etwas ältere Engine läuft das Spiel auch auf etwas schwächeren Rechnern sehr flüssig. Die Entwickler geben 800 Megahertz Rechentakt und 256 Megabyte RAM als ausreichend an. Das Spiel ist auch für Linux und Mac erhältlich.

Das Spiel konzentriert sich, wie das Vorbild, auf den Deathmatch-Modus. Mehrere Spieler versuchen sich so oft wie möglich zu erledigen. Wer die meisten "Frags", also Abschüsse sammelt, gewinnt das Spiel. Die neun Waffen des Spiels entsprechen dem Standard-Repertoire für Ego-Shooter: Shotgun, Raketenwerfer und Railgun sind natürlich dabei. Einen besonderen Clou liefert der Raketenwerfer, mit der rechten Maustaste können fliegende Raketen ferngezündet werden. Aus einem Schuss am Spieler vorbei wird so schnell doch noch ein Treffer.


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