Lüfterloser Edel-PC: Hush E5 im Test
Perfektionisten-PC
Anschlüsse und Erweiterbarkeit
Beim Hush E4 bemängelten wir im Vergleichstest mit anderen Wohnzimmer-PCs die eher spartanische Schnittstellen-Ausstattung. Viel mehr Anschlüsse als ein gewöhnlicher Rechner bietet auch der E5 nicht, dafür einen praktischen, siebenfachen Speicherkartenleser in der Frontblende. Sehen lassen kann sich seine Kontaktfreude dennoch: sechs auf Vor- und Rückseite verteilte USB- und zwei FireWire-Ports, zwei DVI- und Video-Schnittstellen, 7.1-Audio-Anschlüsse sowie digitale S/PDIF-Ein- und Ausgänge. Neben den beiden eher obligatorischen PS/2-Anschlüssen für Maus und Tastatur kann der E5 noch mit einem externen S-ATA-Anschluss für Festplatten inklusive Stromversorgung aufwarten.
Guten Ton für hochwertige Raumklang-Lautsprecher liefert der On-Board-Sound allemal, doch für Zocker eignet sich dieser leider kaum. Obgleich es im Konfigurator auf der Hush-Homepage nicht auftaucht, könnte der E5 für bessere Spiele-Akustik zum Beispiel auch um eine X-Fi-Soundkarte von Creative erweitert werden. Womit wir beim Thema wären: Upgrades sind eine ganz spezielle Angelegenheit. Finger weg, gilt für jeden tiefergehenden Eingriff. Ohne einen Hush-Spezialisten an der Strippe oder dem Einschicken des gesamten PCs darf im Grunde nur der Arbeitsspeicher in Eigeninitiative getauscht oder aufgerüstet werden.
Wer seine Sonderwünsche bereits vor dem Kauf bekanntgibt, kommt am günstigsten weg - dann zahlt der Kunde nur den Aufpreis für die zusätzliche Hardware. Spätere Erweiterungen stellen zwar kein Problem dar, wegen der weiteren Kosten für Einbau und eventuelle mechanische Anpassungen wird es aber teurer. Je nach Aufwand kann sich somit allein der Einbau etwa einer schnelleren Grafikkarte auf bis zu 150 Euro summieren. Allerdings ist damit auch gewährleistet, dass der Rechner weiterhin lüfterlos und absturzfrei arbeitet.
Wem dieses System immer noch zu laut sein sollte, der wäre als Abhör-Spezialist beim FBI wahrscheinlich besser aufgehoben als vor dem Rechner. Ein leiserer PC als der Hush E5 dürfte derzeit nur schwer zu finden sein. Außerdem stellt er mit seiner Leistung sogar anspruchsvolle Anwender zufrieden. Damit ist er nicht bloß prädestiniert für die heimelige Wohnzimmer-Atmosphäre, selbst der Spielkonsole macht er den Platz vor dem Fernseher streitig. Wie gut das lüfterlose Konzept erst mit Intels neuem Core 2 Duo aufgeht, wird ein späterer netzwelt-Test zeigen.
Mindestens ebenso beeindruckend wie die edle Optik und Verarbeitung sind die durchdachten Detail-Lösungen. Hier wurde kaum etwas dem Zufall überlassen, geschweige denn vielen Fremdanbietern. Zu den wenigen Anlässen für negative Kritik gehört die Verletzungsgefahr bei unvorsichtigem Transport. Zudem dürfte der hohe Preis für die meisten leider unerschwinglich sein: Fast 4.000 Euro kostet die vorliegende Konfiguration. Wer sich allerdings den Luxus eines E5 gönnen kann, darf bedenkenlos zugreifen. Einen Bentley fährt schließlich auch nicht jeder.


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Zitat: Was mich mehr interessieren würde: Unterstützt die eingebaute Grafikkarte 1366x768 @ 60 Hz? Das dürfte kein Problem sein. Schließlich kann man die Original-Nvidia-Treiber...
Was mich mehr interessieren würde: Unterstützt die eingebaute Grafikkarte 1366x768 @ 60 Hz?
Zitat: ist ja echt geil was hush da auf die beine gezaubert hat. eine eierlegende wollmilchsau. jetzt habe ich mein weihnachtsgeschenk. gibt es den hush e5 auch mit...
ist ja echt geil was hush da auf die beine gezaubert hat. eine eierlegende wollmilchsau. jetzt habe ich mein weihnachtsgeschenk. gibt es den hush e5 auch mit schleife?