Lüfterloser Edel-PC: Hush E5 im Test
Durchdachtes Display
Neben der lüfterlosen Architektur hat der Hersteller noch weitere Maßnahmen gegen kakophonische Computer-Klänge ergriffen. So lagert das DVD-Laufwerk mit Einzugmechanismus gekapselt und auf Federn, vergleichbar mit dem Aufbau eines Plattenspielers. Sauber abgerundete Kanten verhindern das Zerkratzen von CDs und DVDs. Darüber hinaus bleibt nur noch die Festplatte als potenzieller Lärmproduzent übrig. Allerdings kommt diese dank des eigens entwickelten Alu-Gehäuses mit Silikondämpfung kaum zum Krachmachen.
Zur Serienausstattung des E5 gehört ein Display der außergewöhnlichen Art. Ein so genanntes "Vacuum Fluorescent Display", kurz VFD, ist an und für sich nichts Neues. Viel mehr Beachtung verdient hingegen das, was dahinter steckt. Akribisch wurde das VFD von einem Programmierer auf das Windows Media Center abgestimmt und informiert über fast alles, was sich auf dem PC so abspielt. Blau auf Schwarz zeigt es in vier Zeilen beispielsweise Datum, Systemzeit, Titel, Interpret, Laufzeit, Kanal, Wiedergabe, Stopp, Vor- und Rück-Lauf, Lautstärke sowie Dateinamen.
Es werden aber nicht bloß die Namen von Musikern oder Bands gelistet, sondern sogar die laufender Fernsehsendungen. Über ein Symbol in der Windows-Taskleiste lässt sich zudem die Helligkeit in vier Stufen regeln. Es bleibt bis zu einer Entfernung von circa drei Metern noch gut lesbar, egal bei welchem Winkel und welchen Lichtverhältnissen. Hinter dem gehärtetem, entspiegelten Plexiglas befindet sich noch ein optischer Filter mit Metall-Abschirmung, wie er auch von Flugzeugbauer Airbus verwendet wird.
Strom sparender Vorzeige-Spieler
In Sachen Spieleleistung steckt der Hush E5 selbst den E4 locker in die Tasche, verbraucht dennoch weniger Energie. Dabei lieferte der E4 bereits im großen netzwelt-Vergleich leiser Wohnzimmer-PCs die beste Gaming-Performance. Dafür besitzt er deutlich schnelleren Arbeitsspeicher und der Desktop-Prozessor von AMD beschert ihm höhere Reserven bei der Bearbeitung von Videos und Musik. Besonders hervorzuheben ist wiederum das gute Abschneiden beim PCMark05 sowie der hohe Festplattendurchsatz des E5.
| Test-Konfiguration Hush E5 | |
|---|---|
| Mainboard | AOpen i975XA-YDG / Sockel 479 / RiserCard (1x PCI, 1x PCI-E) |
| Prozessor | Intel Core Duo T2600 / 2,16 GHz / FSB 667 MHz / 2 MB L2-Cache / Dual Core |
| Arbeitsspeicher | 2x 512 MByte DDR2-533 / Dual Channel |
| Grafik | MSI NX7900GT-VT2D256EZ / PCI Express x16 / 256 MByte GDDR3 / 256 Bit / 24 Pixel-Pipelines / 8 Vertex-Shader / 450/1.320 MHz |
| Festplatte | Samsung HD400LJ / Serial-ATA-II / 7.200 U/min. / 400 GByte / 8 MB Cache |
| Kühlung | Hush-Heatpipe-Kühler für CPU, Chipsatz und Grafikkarte |
| Netzteil | Hush / passiv / 240 Watt |
| Gehäuse | Hush ATX / schwarz eloxiert / Frontblende MKIII / blaues VF-Display |
| Treiber | |
| Mainboard | Intel 5.1.2600.2180 (975X + ICH7) |
| Grafik | Nvidia ForceWare 91.31 |
| Sonstige | Microsoft DirectX 9.0c |

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Zitat: Was mich mehr interessieren würde: Unterstützt die eingebaute Grafikkarte 1366x768 @ 60 Hz? Das dürfte kein Problem sein. Schließlich kann man die Original-Nvidia-Treiber...
Was mich mehr interessieren würde: Unterstützt die eingebaute Grafikkarte 1366x768 @ 60 Hz?
Zitat: ist ja echt geil was hush da auf die beine gezaubert hat. eine eierlegende wollmilchsau. jetzt habe ich mein weihnachtsgeschenk. gibt es den hush e5 auch mit...
ist ja echt geil was hush da auf die beine gezaubert hat. eine eierlegende wollmilchsau. jetzt habe ich mein weihnachtsgeschenk. gibt es den hush e5 auch mit schleife?