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01.08.2006
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Flachbildschirm für Bildbearbeitung, Spiele und mehr

Schön zu sehen: Eizo FlexScan S2100 im Test

Benjamin Schnitzler

Groß, schnell, schön - das zumindest verheißen die Eckdaten von Eizos 21-Zöller FlexScan S2100. Dank brandaktueller Super-PVA-Technik bietet er hohe Bildqualität und will mit "Overdrive" auch bei Videos und PC-Spielen mitmischen. Wie viel Allrounder wirklich in ihm steckt, erfahren Sie bei netzwelt.

In steriler Arztpraxen-Optik steht der großzügig dimensionierte Flachbildschirm vor uns. Für den Privatgebrauch erscheint uns die schwarze Variante allerdings angebrachter, sofern das Interieur nicht gerade der Feder eines Krankenhaus-Einrichters entspringt. Eine Schönheit ist er im biederen "Lichtgrau" nicht gerade, eine gewisse Eleganz ist ihm angesichts der schmalen Ränder aber nicht abzusprechen.

Eizo FlexScan S2100 im TestInhalt

Pauschal-Angebot: Alles inklusive
Farbenfrohes Flachbild
Zuschauerfreundlich
Unterhaltsam
Vorbildlich für große Geldbeutel
Datenblatt

Pauschal-Angebot: Alles inklusive

Wie beim deutlich teureren FlexScan L997 dürfte die Flexibilität des S2100 selbst anspruchsvollste Anwender zufriedenstellen. Ob Neigen, Schwenken, in der Höhe verstellen oder ins Hochformat drehen - er beherrscht alle Spielarten der Ergonomie. Allerdings ist die Höhenverstellung schwergängig geraten und mit einem unangenehmen Schleifgeräusch verbunden. Mit viel Widerstand geht auch das Neigen und Schwenken einher, wobei Letzteres uns dennoch überzeugt.

Leicht von der Hand geht im Grunde nur die Pivot-Funktion, sprich das Rotieren des Bildschirms im rechten Winkel, um das Lesen langer Listen und Tabellen zu erleichtern. Hier würden wir uns ein sauberes Einrasten wünschen. Denn beim Drehen bis zum jeweiligen Anschlag steht das Display etwas schief und muss per Augenmaß korrigiert werden. Eine Kleinigkeit, die bei sehr häufigem Formatwechsel trotzdem Nerven kosten kann.

Überhaupt keinen Grund zur Beanstandung lassen hingegen Lieferumfang und Ausstattung des FlexScan S2100. Passend zum analogen und digitalen Eingang sowie dem zweifachen USB-Hub findet sich noch die entsprechende Verkabelung im Pappkarton, ein Stromkabel versteht sich natürlich von selbst. Für deren gute Führung sorgt eine Klappe am Standfuß. Hinzu kommen ein mehrsprachiges Handbuch und eine praktische Software, um die wichtigsten Monitoreinstellungen einfach mit Maus und Tastatur vorzunehmen.

Eizo FlexScan S2100 im Test

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Anonym, am 03.08.2006 01:30

danke für den bericht! die spielebewertung sind ja identisch mit dem eizo 1910, sind die beiden "spiel-schlieren-technisch" auf einem level?


Bentleman, am 03.08.2006 09:23

Zitat:

danke für den bericht! die spielebewertung sind ja identisch mit dem eizo 1910, sind die beiden "spiel-schlieren-technisch" auf einem level?
Ich finde schon, die Unterschiede sind höchstens minimal. Allerdings, jedenfalls geht es mir so, sieht man die Schlieren auf einem größeren Bildschirm etwas besser. Was mir bisher bei allen S-PVA-LCDs auffiel, ist, dass sie besonders gut mit Quake 4 zu harmonieren scheinen. Vielleicht wegen der vielen Dunkelheit, wer weiß? Das dürfte dann wahrscheinlich auch auf andere Doom-3-basierende Spiele wie z.B. Prey zutreffen.


Anonym, am 03.08.2006 14:27

HI,

hätte da auch noch ne ergänzende Frage. UNd zwar würde ich den Monitor für CAD und Animation einsetzen, gibts da irgendwelche mängel? HAb leider noch keien TFT erfahrung, deshalb die Frage.


Anonym, am 03.08.2006 15:15

Danke erstmal für deine Antwort! Ich habe allerdings gleich zwei neue, ich weiss allerdings nicht, wie weit hier Diskussionen erwünscht sind. :-)

Es steht zwar indirekt schon im Test, demnach könnte man dann wohl sagen, dass der S2100 sich reaktionstechnisch bei qualitativ guten (VA usw.) Panels (mit) an der Spitze befindet, richtig?

Noch eine weitere Frage, im Test steht:

"Nicht ganz so perfektionistisch gibt sich der S2100 hingegen beim Wiedergeben von Videos. Auf kurze Distanz tritt eine deutlich sichtbare Grobkörnigkeit zutage, zudem bleiben durch Komprimierung hervorgerufene Bildfehler, so genannte Artefakte, stets sichtbar."

Tritt diese Grobkörnigkeit nur beim "interpolieren" aufs Vollbild auf oder immer?
Könnte man nicht vielleicht sogar sagen, dass der Eizo die Artefakte eben "ehrlich" darstellt, wie sie eben im Videomaterial vorhanden sind, oder "erzeugt" der Eizo sie selber?


Bentleman, am 03.08.2006 17:15

Zitat:

UNd zwar würde ich den Monitor für CAD und Animation einsetzen, gibts da irgendwelche mängel? HAb leider noch keien TFT erfahrung, deshalb die Frage.
Am besten Du schilderst mir einfach, auf was Du dabei am meisten Wert legst, dann schaue ich nocheinmal genauer nach. Von Farbe und Kontrast her sehe ich da jedenfalls keine Probleme.

Zitat:
Danke erstmal für deine Antwort! Ich habe allerdings gleich zwei neue, ich weiss allerdings nicht, wie weit hier Diskussionen erwünscht sind. :-)
Genau dafür ist das Forum schließlich da. :)

Zitat:
Es steht zwar indirekt schon im Test, demnach könnte man dann wohl sagen, dass der S2100 sich reaktionstechnisch bei qualitativ guten (VA usw.) Panels (mit) an der Spitze befindet, richtig?
Richtig. Ich persönlich würde allein wegen der Reaktionzeit jedoch kein vorhandenes PVA-Display mit Overdrive gegen eines mit S-PVA eintauschen.

Zitat:
"Nicht ganz so perfektionistisch gibt sich der S2100 hingegen beim Wiedergeben von Videos. Auf kurze Distanz tritt eine deutlich sichtbare Grobkörnigkeit zutage, zudem bleiben durch Komprimierung hervorgerufene Bildfehler, so genannte Artefakte, stets sichtbar."

Tritt diese Grobkörnigkeit nur beim "interpolieren" aufs Vollbild auf oder immer?
Könnte man nicht vielleicht sogar sagen, dass der Eizo die Artefakte eben "ehrlich" darstellt, wie sie eben im Videomaterial vorhanden sind, oder "erzeugt" der Eizo sie selber?Eine gewisse Grobkörnigkeit ist mir auch schon bei den neuen Dell-Bildschirmen mit S-PVA aufgefallen, das hat aber nichts damit zu tun, ob ich ein Video auf Vollbild strecke oder auf Originalgröße belasse.
Das mit der Ehrlichkeit würde ich unterschreiben. Zum Glück werden aber keine Artefakte erzeugt, die nicht schon vorher da gewesen wären. Die werden oft von qualitativ schlechteren LCDs kaschiert, weil sie dann "verwaschener" aussehen oder hinter einer beschönigenden Hochglanz-Folie stecken.


Anonym, am 07.08.2006 17:41

hallo, ich bin gerade über den test gestolpert. wie würdest du den bildschirm im vergleich zum dell 2407WFP einschätzen, besonders in bezug auf spieletauglichkeit (lag?) und bildqualität. beide kosten zur zeit ca. gleich viel, kann der eizo die 320 pixel weniger breite durch die anderen qualitäten wett machen?

mit gespannten grüßen


Bentleman, am 08.08.2006 16:56

Zitat:

hallo, ich bin gerade über den test gestolpert. wie würdest du den bildschirm im vergleich zum dell 2407WFP einschätzen, besonders in bezug auf spieletauglichkeit (lag?) und bildqualität. beide kosten zur zeit ca. gleich viel, kann der eizo die 320 pixel weniger breite durch die anderen qualitäten wett machen?
Ohne jetzt Schleichwerbung betreiben zu wollen, mit der Bildqualität von Eizo-Monitoren kann eigentlich nur NEC mithalten. Jedenfalls wenn ich mir die bisher getesteten Flachbildschirme so ansehe.
Rein subjektiv würde ich den S2100 bei Spielen als schneller einstufen, allerdings sieht man Schlieren auf 24 Zoll natürlich auch besser als auf 21 Zoll.
Für Videos eignet sich der 2407WFP wiederum besser finde ich, auch weil er mehr Anschlüsse hat und HDCP beherrscht. Vom Bild her ist der S2100 die bessere Wahl, allerdings ist die Qualität bei beiden Monitoren schon ziemlich gut. Ich versuche mal eine kurze Zusammenfassung:

Spiele/Bildbearbeitung => Eizo S2100
Videos/Fernseher-Ersatz => Dell 2407WFP


-ping-, am 09.08.2006 13:57

Vielen Dank für deine Einschätzung!

Gruß
ping


Anonym, am 22.10.2006 10:21

Für welchen Monitor würdet ihr euch entscheiden für den Eizo S2100 oder den NEC 2190UXp??? der nec scheint technisch besser zu sein ... aber ohne vergleichstest hilft mir das auch wenig.


Anonym, am 05.12.2006 10:14

Hallo Ben,
Jetzt habe ich gerade den S2100 vor mir stehen ;-).
Ihr hattet zu ihm eine sehr gute Ausleuchtung bescheinigt.
Jetzt weiß ich zwar, daß die Ausleuchtung aller TFT's nicht perfekt ist, dennoch stelle ich bei meinem fest, daß die Helligkeitsverteilung ungleichmäßig ist. Konkret links ist etwa 1/5 des Schirms einen Tick heller ist als die Mitte des Schirms. Auffällig wird dies aber nur bei dunkelgrauem Hintergrund oder bei Bildern mit dunkler Zeichnung. Mir fehlt jetzt leider etwas die Vergleichsmöglichkeit mit anderen derartigen SChirmen (und Du kannst es ja jetzt auch nicht bei mir sehen), aber sind leichte helligkeitsschwankungen ein Reklamationsgrund? Ansonsten bin ich mit der Leistung überaus zufrienden. Übrigens keine Pixelfehler.
Grüße Christian


Bentleman, am 05.12.2006 11:36

Zitat:

Hallo Ben,
Jetzt habe ich gerade den S2100 vor mir stehen ;-).
Ihr hattet zu ihm eine sehr gute Ausleuchtung bescheinigt.
Jetzt weiß ich zwar, daß die Ausleuchtung aller TFT's nicht perfekt ist, dennoch stelle ich bei meinem fest, daß die Helligkeitsverteilung ungleichmäßig ist. Konkret links ist etwa 1/5 des Schirms einen Tick heller ist als die Mitte des Schirms. Auffällig wird dies aber nur bei dunkelgrauem Hintergrund oder bei Bildern mit dunkler Zeichnung. Mir fehlt jetzt leider etwas die Vergleichsmöglichkeit mit anderen derartigen SChirmen (und Du kannst es ja jetzt auch nicht bei mir sehen), aber sind leichte helligkeitsschwankungen ein Reklamationsgrund? Ansonsten bin ich mit der Leistung überaus zufrienden. Übrigens keine Pixelfehler.
Grüße Christian
Hallo Christian, bei Eizo hat das mit der Ausleuchtung eher Seltenheitswert. Soweit ich mich erinnern kann, war das noch bei keinem Testgerät der Fall. Da würde ich einfach mal unverbindlich beim Support nachfragen, vielleicht bekommst Du ja auf Kulanz ein neues Gerät. Vom technischen Standpunkt her sind die bei Eizo ziemlich perfektionistisch veranlagt, vielleicht lässt sich da etwas machen. Ich habe auch schon einen Röhrenmonitor (Iiyama) auf Garantie austauschen lassen, weil er mir zu laute Pfeifgeräusche erzeugt hat.


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